
Inhalt: In der Walpurgisnacht 1985 wird ein 16 Jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder wird schließlich für die Tat verurteilt, und kurz darauf verschwindet die ganze Familie spurlos. Im Frühling 2019 zieht die Ärztin Thea im Schloss ein. Nachdem sie einen seltsamen Fund in einer alten eiche gemacht hat, steigt ihre Faszination für die Tragödi. Je mehr Ähnlichkeiten sie zwischen der Kindheit des getöteten Mädchens und ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit entdeckt, desto mehr ist sie überzeugt davon dass die Wahrheit über diese Nacht nie ans Licht kam. Und auch, dass der Frühling 1985 vielleicht mehr Opfer forderte…
Meine Meinung : Die erste Hälfte des Buches plätschert so dahin, was ich schade finde denn für mich macht ein gutes Buch auch der Anfang aus. Spannung kam erst nach der Hälfte auf und selbst da konnte die Geschichte mich nicht wirklich fesseln. Dennoch fand ich es gut dass die Ermittlungen hier immer im Fokus standen, was bei einem Buch in dieser Genre für mich wichtig ist. Der Plot ist gut aufgebaut, gut durchdacht und nachvollziehbar.
Die Autorin hat einen einfachen, sehr flüssigen Schreibstil und dadurch gelang ihr eine gute Geschichte. Die für mich nur nicht ganz so spannend war wie erhofft und manche zähe Stellen traten auf. Auch hat sie mit Thea eine interessante Persönlichkeit erschaffen, die Frau ist zielstrebig und lässt sich so schnell nicht unterkriegen.







