Bluteiche Rezension

Das Buch erfasst 507 Seiten, erschien am 15. März 2021 im Drömer Verlag und ist ein Kriminalroman.

Inhalt: In der Walpurgisnacht 1985 wird ein 16 Jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder wird schließlich für die Tat verurteilt, und kurz darauf verschwindet die ganze Familie spurlos. Im Frühling 2019 zieht die Ärztin Thea im Schloss ein. Nachdem sie einen seltsamen Fund in einer alten eiche gemacht hat, steigt ihre Faszination für die Tragödi. Je mehr Ähnlichkeiten sie zwischen der Kindheit des getöteten Mädchens und ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit entdeckt, desto mehr ist sie überzeugt davon dass die Wahrheit über diese Nacht nie ans Licht kam. Und auch, dass der Frühling 1985 vielleicht mehr Opfer forderte…

Meine Meinung : Die erste Hälfte des Buches plätschert so dahin, was ich schade finde denn für mich macht ein gutes Buch auch der Anfang aus. Spannung kam erst nach der Hälfte auf und selbst da konnte die Geschichte mich nicht wirklich fesseln. Dennoch fand ich es gut dass die Ermittlungen hier immer im Fokus standen, was bei einem Buch in dieser Genre für mich wichtig ist. Der Plot ist gut aufgebaut, gut durchdacht und nachvollziehbar.

Die Autorin hat einen einfachen, sehr flüssigen Schreibstil und dadurch gelang ihr eine gute Geschichte. Die für mich nur nicht ganz so spannend war wie erhofft und manche zähe Stellen traten auf. Auch hat sie mit Thea eine interessante Persönlichkeit erschaffen, die Frau ist zielstrebig und lässt sich so schnell nicht unterkriegen.

With(out) you Rezension

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares, dies beeinflusst meine Meinung nicht.

Titel: With(out) you)

Autor: Mike Vloß

Seitenanzahl:  336

Erscheinungsdatum: 18.März 2021

Verlag: DtV Bold

Inhalt: Als Luna nach Hamburg zurückkehrt, will sie nur eins: von vorn beginnen, die Angst vergessen, die sie vor einem Jahr aus der Stadt vertrieben hat, und ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen. An ihrem ersten Uni-Tag wird jedoch klar, dass das alles andere als einfach wird. Ihr Ex-Freund Eli steht plötzlich vor ihr – und er lässt ihr Herz immer noch schneller schlagen. Bis heute hat Luna Eli verschwiegen, wieso sie ihn nach seinem schweren Unfall auf einmal verlassen hat. Luna sieht ein, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Für sich und für Eli. Auch wenn das bedeutet, alles zu riskieren und am Ende womöglich alles zu verlieren.

Das Cover des Buches hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und ich musste zugreifen, allerdings konnte mich der Inhalt leider nicht begeistern.

Wie flach kann eine Geschichte sein? Dies fragte ich mich beim Lesen ziemlich schnell. Auch passiert nichts Unvorhersehbares und mir als Leser war auch schnell klar, wie das Buch enden wird. Dadurch langweilte ich mich beim Lesen recht schnell. Auch wurde ich mit den Protagonisten nicht warm und konnte teils die Handlungen von Luna einfach nicht nachvollziehen. Ich habe auch die Liebesgeschichte nicht verstehen können, weder warum die beiden mal zusammen waren, noch wie es sich weiterentwickelt hat. Auch ging mir das Verhalten von Luna Elli, ihrem Ex, gegenüber irgendwann auf die Nerven denn sie akzeptierte einfach kein nein und hat sich wie verbissen an der Liebe zu Eli festgehalten.

Die Idee hinter der Story war gut und es ist definitiv ein Thema das wichtig ist, aber an der Umsetzung scheiterte es leider und der Autorin gelang es nicht mich fesseln zu können.

Fazit: Flache Geschichte, Umsetzung nicht gelungen. Für mich leider ein Flop.

Bewertung: 1/5⭐

Der Fall des Präsidenten Rezension

Das Buch erschein am 01. März 2021 als Hardcover im Blanvalet Verlag. Es hat 608 Seiten.

Vielen Dank an Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung aber in keinster Weiße.

Inhalt: Nie hätte die Juristin Dana Marin geglaubt, diesen Tag wirklich zu erleben: Bei einem Besuch in Athen nimmt die griechische Polizei den Ex-Präsidenten der USA im Auftrag des Internationalen Strafgerichtshofs fest. Sofort bricht diplomatische Hektik aus. Der amtierende US-Präsident steht im Wahlkampf und kann sich keinen Skandal leisten. Das Weiße Haus stößt Drohungen gegen den Internationalen Gerichtshof und gegen alle Staaten der Europäischen Union aus. Und für Dana Marin beginnt ein Kampf gegen übermächtige Gegner. So wie für ihren wichtigsten Zeugen, dessen Aussage den einst mächtigsten Mann der Welt endgültig zu Fall bringen kann. Die US-Geheimdienste sind dem Whistleblower bereits dicht auf den Fersen. Währenddessen bereitet ein Einsatzteam die gewaltsame Befreiung des Ex-Präsidenten vor, um dessen Überstellung nach Den Haag mit allen Mitteln zu verhindern …

Meine Meinung: Der Autor Marc Elsberg ist bekannt dafür, dass er in seinem Roman gewisse realistische wissenschaftliche Themen und Tatsachen verwendet. Ein bisschen Fiktion eingepackt von einer authentischen Idee. Ich habe es schon öfters mit Büchern dieses Autoren versucht und schon bei denen tat ich mich schwer, aber dieses Buch hier war das schlechteste das ich von Marc gelesenen habe und musste mich sehr zwingen das Buch zu Ende zu lesen, anstatt dass ich Spaß beim Lesen gehabt hätte.

Zu Anfang werden ziemlich viele Personen vorgestellt. Auch im Strafgerichtshof ist es teilweise schwierig die Verhandlung zu verstehen. Deshalb tat ich mich lange etwas schwer mit dem Buch. Auch fand ich die Geschichte sehr flach und teilweise schon sehr vorhersehbar. Anfangs fand ich das Buch noch ganz okay, doch schnell wurde es mir zu langweilig. Ein Thriller sollte aber nicht langweilig sein. Dennoch habe ich es beendet, nicht zuletzt da ich eine kleine Hoffnung hatte dass es doch noch irgendwann gut werden würde.

Außerdem: Der Autor versuchte krampfhaft alle momentanen bekannten Sachen in sein Buch hinein zu bringen was mich richtig störte.

Fazit: Das Buch kann ich nicht empfehlen, denn es war mir zu langweilig, zu einschlafend .

Bewertung: ⭐/5

Feels like Love Rezension

Das Buch erschien am 23,03.2021 im Mira Taschenbuch Verlag.
Die broschierte Ausgabe umfasst 252 Seiten.
Das Buch ist der erste Band der Feels like Reihe.

Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung aber in keinster Weiße.

Mila zieht nach Berlin und ist von der hektischen Hauptstadt völlig überfordert. Alles erscheint der Medizinstudentin fremd und furchteinflößend. Dann begegnet ihr der erfolgreiche junge Modedesigner Leo, und bei ihm fühlt sie sich sofort angekommen. Durch Leo lernt Mila nicht nur die vielen bunten Ecken Berlins kennen, sondern sie erfährt auch zum ersten Mal, was Liebe ist. Leo verzaubert sie mit seiner Kreativität und seinem Charme. Aber schon bald muss Mila herausfinden, dass auf seinem Leben ein Schatten liegt, der ihre gemeinsame Zukunft in weite Ferne rücken lässt.

Ich fand die Geschichte ziemlich flach, richtig emotional und dramatisch wurde es erst in der Mitte. Eigentlich sollte man meinen, dass die Dramatik alles spannend macht. Dem war aber leider nicht so, denn die Emotionen erreichten mich auch in diesen Szenen nicht. Auch wenn mich die Geschichte nie so richtig erreichen konnte, gefiel mir die Geschichte doch irgendwie und ich las das Buch gerne. Ebenfalls passierte mir persönlich alles viel zu schnell zwischen den beiden Hauptcharakteren. Dennoch bin ich nicht abgeneigt auch noch Band zwei zu lesen, da Mila und Leo mir doch irgendwie ans Herz gewachsen sind.

Sarah hat es geschafft zwei völlig verschiedene Welten zu vereinen und scheint gut recherchiert zu haben, sowohl in der Mode- als auch in der Medizinsparte. Die Kapitel werden abwechselnd von den Beiden Protagonisten erzählt, dies gefiel mir denn so lernte ich beide kennen und konnte mich in beide gut hinein versetzen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und flüssig, dadurch kommt man als Leser sehr gut durch das Buch.

Fazit:  Insgesamt ein nettes Buch, dessen Emotionen mich zwar nicht erreichen konnten, aber mir dennoch nicht schlecht gefiel.

3,5/5⭐

Ich dachte schon, du fragst nie Rezension

Ich dachte schon du fragst nie ist der neue Roman von der Bestseller Autorin Gabriella Engelmann. Das Buch hat 320 Seiten und erschien am 01. März 2021 als Taschenbuch im Drömer/Km auf Verlag.

Inhalt: Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden?, fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat …

Meine Meinung: Es ist eine kurzweilige Unterhaltung das Buch zu lesen. Für mich sind solche Bücher eine passende Lektüre für zwischendurch, es war gut geschrieben und kurzweilig. Der Leser kommt gut in die Handlung hinein und kann manches mal ein wenig schmunzeln. Ein Highlight war es für mich zwar nicht aber es ist okay. Ein paar Zufälle waren wohl zu viel.

Sehr positiv empfand ich die Beschreibungen des „wilderen“ Mallorca. Hier im Buch steht nicht der Ballermann und das Partyleben im Vordergrund, sondern die wildromatische Seite der Insel, was super in das Buch passt. Dadurch bekam ich auch mal das andere Mallorca zu Gesicht.

Fazit: Gute Urlaubslektüre, mehr aber leider auch nicht.

Working late Rezension

Titel : working Late
Autor: Helene Holmström
Genre: New Adult
Herausgeber: LYX
Erscheinungstermin: 26.02.2021

Macht, Intrigen, Leidenschaft Charlotta Kvist gehört zu den besten Anwältinnen bei Svärdh & Partner. Ihr größter Wunsch ist es, endlich Partnerin der Stockholmer Anwaltskanzlei zu werden. Und als eins der schwedischen Top-Unternehmen nach einem Unfall in einer Produktionsstätte angeklagt wird, ist das Charlottas Chance, ihrem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Sie vertritt die Seite der Kläger, hat aber nicht mit der überwältigenden Anziehungskraft zwischen ihr und Ignacio Vargas, dem CEO der Gegenseite, gerechnet. Charlotta weiß, dass sie alles verlieren könnte, und lässt sich für ihren Traum dennoch auf ein riskantes Spiel ein ..

Schnell wird dem Leser klar, dass die Autorin selbst früher als Anwältin arbeitet und dies führt dazu dass die Szenen in der Kanzlei sehr präsise ausgeführt sind. Dies hat mich manches Mal gestört, da ich keine jurastudentin bin und demnach mit den vielen Fachwörtern nicht immer klar gekommen bin. Dennoch hab ich mich durch gefuchst.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und ich glaube daran lag es auch, dass ich mit keinem der Charaktere warm wurde. Der Lesefluss an sich ist allerdings ganz angenehm und man kommt gut durch das Buch. Dennoch gefiel mir die Geschichte an sich einfach nicht so gut wie erhofft. Die Idee hinter der Geschichte war gut, aber zu wenig ausgereift finde ich.

Anfangs tat ich mich schwer in das Buch rein zu kommen, mit der Zeit wurde es etwas besser aber das komplette Lese Vergnügen konnte mir dieses Buch einfach nicht geben. Die Lese-Atmosphäre empfand ich größtenteils als kühl und distanziert und auch die missglückte Liebesgeschichte war nicht meins.

Fazit: Ich bin leider nicht ganz glücklich mit diesem Roman.

Bewertung: 2/5⭐

Infinity plus one Rezension

Originaltitel: Infinity + One
Umfang:416 Seiten
Verlag:LYX
Erscheinungsdatum:26.02.2021

„In dieser Nacht sind wir beide gesprungen, haben beide losgelassen, sind beide gefallen.“ Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte … und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er das Mädchen auf der Brücke. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen….

Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und hat mich anfangs echt begeistern können, besonders der Anfang war sehr stark. Dennoch kam es mir nach der Hälfte irgendwann ein wenig langatmig vor, die Autorin hätte sich vielleicht ein wenig kürzer halten können und dafür das Abendteuer von Bonnie Rae Shelby und Finn Clyde besser erzählen können. So verlor sich leider irgendwann der Reiz an der Reise, denn es zog sich ziemlich. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich viel zu schnell und zu allem Überfluss gab es auch noch eine seltsame übernatürliche Komponente, die ich einfach nur schräg fand.

Erst zum Ende hin hat es mich dann wieder fesseln können, da dort ein paar sehr unerwartete Dinge passierten. Das Ende an sich war jetzt aber auch nicht besonders stark geschrieben und hat mich dementsprechend leider etwas enttäuscht.

Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr gerne, sie beschreibt alles gut und bringt die Geschichte so dem Leser gut rüber. Leider nervte mich in der Geschichte Bonnie ein wenig, sie war einfach zu naiv und leitsinnig, was ich von ihr niemals dachte. Zwar ist sie nett und hilfsbereit, aber ihre Art mochte ich nicht. Finns Leidenschaft für Zahlen fand ich allerdings interessant und er war mir sympathisch. Beider Leben könnten nicht unterschiedlicher sein und das hat auch einen Reiz.

Fazit: Eine Geschichte mit einem spannenden Anfang, danach schwächelt sie allerdinge etwas. Leider kann auch der gute Schreibstil der Autorin nicht den etwas seltsamen, unrealen Verlauf der Geschichte rettet.

Bewertung: 3,5/5⭐

Seitenanzahl: 480
Herausgeber : Lübbe
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2021)
Originaltitel : The Black Rose

Inhalt: Francis Akerman Jr. ist zurück. Band 2 der Serie um Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi vom FBI Ein abgelegenes Farmhaus in Virginia. Hier versteckt die Polizei die junge November McAllister. Sie ist das letzte Opfer des berühmt-berüchtigten Black Rose Killers und die einzige, die ihm bis jetzt entkommen konnte. Francis Ackerman jr. und Nadia Shirazi persönlich sind auf dem Weg dorthin, um die junge Frau zu beschützen. Aber der Black Rose Killer ist schneller als sie. Er tötet die anwesenden Polizisten und entführt November ein zweites Mal. Damit ist die Jagd offiziell eröffnet, aber es scheint, als könne der Killer selbst Ackermans genialste Schachzüge vorhersagen …

Meine Meinung: Dieser Teil hat es in sich, mehr als der erste Band. Besonders am Ende hält der Autor mit grausamen Szenen nicht an sich und wer schwache Nerven hat, der sollte besonders bei dem Showdown der Geschichte lieber weg gucken. Auch das Prinzip des Jäger-Gejagten wurde hier gut umgesetzt. Als im letzten Drittel die Spannung teilweise abschwächte, ist dem Autor gelungen durch „Den Wurm“ die Spannung wieder auf hohes Niveau zu bringen. Wer oder was der Wurm nun genau ist werde ich nicht verraten, dies sollte jeder selber lesen.

Man merkt einfach, dass der Autor in seiner Genre gut aufgehoben ist. Die düstere Stimmung gelingt ihm sofort und passt richtig gut zum Buch. Um sich bei diesem Buch richtug einlesen zu können, sollte man Band eins der Reihe allerdings kennen.

Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Nicht nur Ackerman Jr. Ist genial und passend zur Geschichte. Auch Nadia Shirazi ist gut beschrieben. Man glahbt anfangs kaum, dass die Beiden wirklich so gut zusammen passen.

Fazit: Ein Meisterwerk des Grauens erschuf Ethan Cross mit diesem Buch.

Bewertung: 5/5⭐

Titel: Vergessene Gräber
Autor: Leo Born
Herausgeber : Lübbe
Erscheinungsdatum:. Dezember 2020
Originalsprache : Deutsch
Seitenanzahl Taschenbuch : 496 Seiten
Ein Fall für Mara Billinsky, Band 5

Inhalt: Eine grausame Mordserie hält Frankfurt in Atem. Der Täter schlägt scheinbar willkürlich zu. Doch alle Opfer sind jung und erfolgreich. Ihre Ermittlungen führen Mara Billinsky und Jan Rosen zu einer ehemaligen russischen Ballett-Tänzerin, die etwas über die Morde zu wissen scheint. Selbst als ihr eigener Sohn verschwindet, schweigt sie eisern weiter. Aber Mara lässt nicht locker und gerät – ohne es zu ahnen – mitten in einen tödlichen Rachefeldzug …

Meine Meinung: Wow dieses Buch war echt gut. Ich kannte die vorigen Bände dieser Reihe nicht, was an sich nicht schlimm ist denn das Buch lässt sich als eigenständiges lesen. Allerdings würde man vielleicht mehr Hintergrundwissen haben, wenn man die anderen Bände auch kennt. Die werde ich demnächst auf jeden Fall auch mal lesen, nach dem guten Buch.

Der Autor entwickelte hier einen sehr verschachtelten Fall der sehr spannend war. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und wollte wissen wie es weiter geht. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, wodurch ich nur so durch die Seiten flog und das obwohl ich bei einem Thriller normalerweise nicht schnell lesen kann. Man merkt, dass sich der Autor die Mühe machte alles genau zu recherchieren und dies ist immer gut. Zwar gehen die Ermittlungen eher schleppend voran, aber trotzdem hat der Thriller ein hohes Tempo, das einem in Atem hält.


Die Geschichte wird aus der Sicht der 3.Person in wechselnden Perspektiven erzählt, was dem Ganzen noch das gewisse Etwas und noch mehr Spannung verleiht. Nur langsam merkt der Leser wie die verschiedenen Stränge zusammen laufen

Die Charaktere waren gut beschrieben, sodass sie auch mir als „unwissende“ gut vermittelt wurden.

Leo ist ein Meister seines Werkes, dies habe ich gemerkt. Es wird garntiert nicht mein letztes Buch des Autoren sein.

Fazit: Ein toller Thriller der mich durch die Entwicklung der Protagonisten begeisterte aber vor allem durch den gelungenen Spannungsaufbau an die Seiten fesselte.

Bewertung: 5/5⭐

Trauma – Kein Entkommen Rezension

Tiitel: Trauma – Kein Entkommen
Autor: Christoph Wortberg
Verlag: Dtv
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2021
Seitenanzahl: 368

Katja Sands erster Fall.

Zwei Tote, der eine ertrunken in einem See, der andere erstickt in einem Kühlschrank. Die Parallelen zwischen den Fällen sind frappierend: Hier wie dort stirbt ein schwer traumatisierter Mann unter Umständen, die an jenes Erlebnis erinnern, das die Traumatisierung ausgelöst hat. Handelt es sich wirklich um Suizide, wie es die Obduktion nahelegt und der Psychoanalytiker Dr. Hanning bestätigt?

Genau das bezweifelt die Münchner Mordermittlerin Katja Sand. Doch je tiefer Katja gräbt, desto mehr wird sie von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt….

Extrem angesprochen hat mich bei diesem Buch der Klappentext. Auch fand ich es interessant, dass die Kommissarin denselben Namen wie ich trägt.

Der Anfang des Buches konnte mich packen, doch schnell verlor sich die Spannung leider etwas. Die Geschichte plätschert eher vor sich hin. Meiner Meinung nach hat der Autor hier bei einigen Erklärungen etwas zu weit ausgeholt. Klar, es ist der erste Band einer Reihe und da möchte man dem Leser seine Charaktere so gut als möglich beschreiben und ihm deren Leben präsentieren, dies finde ich an sich eine gute Sache. Aber hier war das Ganze etwas zu detailliert und das Privatleben von Katja bekam eine zu große Bedeutung geschenkt. Dadurch rückt der eigentliche Fall zu sehr in den Hintergrund.

Der Schreibstil des Autoren ist zwar flüssig, das gewisse Etwas hat mir aber doch gefehlt. Gut fand ich die Aufteilung in der Christoph seine Geschichte erzählt, dadurch erhielt das Buch eine Struktur die ich an sich echt toll fand. Wenn da nur die Spannung auch konstant geblieben wäre, dann wäre es für mich der perfekte Thriller geworden.

Der Schluss hat mir dann wieder ganz gut gefallen, allerdings weiß ich nicht ob ich den zweiten Band eine Chance geben werde oder nicht, den ein Highlight war es leider nicht

Fazit: Ein Buch das mir zu wenig Spannung beinhaltete und kein Highlight für mich ist.

Bewertung: 2,5/5⭐

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