Midnight Cronicles Rezension



Titel: Midnight Chronicles – Schattenblick
Autor: Bianco Iosivoni und Laura Kleindl
Genre: Roman
Seitenanzahl: 448
Verlag: LYX
Originalsprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 26.08.2020
Preis: (Print) 14,80€
Das Buch ist Band eins der Midnight Chronicles Reihe


Worum geht es?
Im Mittelpunkt dieses Buches stecht Roxy, sie ist eine unnahbare Hunterin und immer bereit zum Geisterjagen. Vor einiger Zeit befreite sie ohne es zu ahnen 499 tote Seele aus der Unterwelt, man gab ihr nun 499 Tage Zeit um diese wieder dorthin zurück zu bringen wo sie herkommen und dies ist bei weitem schwerer als sie dachte. Als sie eines Tages auf dem Heimweg einen jungen Mann sieht, der von einem Geist besessen ist, treibt sie diesen aus dem Körper. Dann passiert etwas was so zuvor noch nie geschah: Der junge Mann verleirt das Bewusstsein und sie muss ihn wieder beleben. Als er wieder zu sich kommt, stellt sich heraus dass er absolut kein Gedächtnis mehr hat und sich nicht mal mehr an seinen Namen erinnern kann. Nun wird Roxy auch noch beauftragt sich um den neuen zu kümmern, der sich selbst den Namen Shawn gibt….


Ein kraftvolles, dynamisches Buch das einen den atem raubt.

Schreibstil: Die beiden Autoren arbeiten erstaunlich gut zusammen und passen sich aneinander an. Wer andere Werke der beiden kennt, der weiß dass das Buch einfach gut werden muss. Den Beiden gelang es mich sogleich in den Bann zu ziehen. Sie schreiben nicht zu komplizierte Sätze, gebrauchen nicht allzu viele Dialoge und bringen die Gefühle gut zur Geltung. Es gelang dem Duo eine atemberaubende Geschichte zu kreieren, die eine Mischung aus Fantasy und New Adult wurde.

Charaktere: Roxy ist die scheinbar unnahbare Hunterin. Sie ist eine starke Frau, die weiß wie man Geister besiegen kann. Sie ist taff und lässt sich nicht so schnell unterkriegen, dabei hört sie nicht immer auf ihr Herz. Sie verlor ihren Zwillingsbruder, weiß aber dass dieser noch lebt da sie die Gabe des Schattenblickes hat und immer wieder kleine Teile sieht die ihr Bruder gerade sieht, aber davon weiß fast keiner.
Shaw kann einem echt leidtun, da er gar kein Gedächtnis mehr hat. Er weiß noch nicht einmal wie er wirklich heißt. Erstaunlich, dass er sich so schnell wohl fühlen konnte bei den Huntern. Ich glaube ja immer noch, dass er irgendein Geheimnis hat von der er selbst noch nichts ahnt. Dennoch ist er ein toller Charakter, der nie traurig zu sein scheint und jedem ein lächeln ins Gesicht zaubern kann. Auch scheint er ein Multitalent zu sein, dem alles gelingt was er anfässt.


Meine Meinung:
Tatsächlich bin ich sonst so gar nicht begeistert von Fantasy, aber bei dem Buch konnte ich mich recht gut auf das Thema einlassen. Dies lag bestimmt nicht nur an dem guten Schreibstil der beiden Autoren, sondern auch daran dass mir die beiden Hauptcharaktere so ans Herz wuchsen und dies sofort. Aber auch das Ganze drum herum war bildlich beschrieben und dadurch lief in meinem Kopf während dem Lesen immer ein Film ab.
Das Buch beinhaltet viel Nervenkitzel, aber auch genauso viel Herz und eröffnet Welten die man sonst nicht kennt, aber in die man sehr gerne eintauchen würde. In der Geschichte ist für jeden etwas dabei und die Mischung zwischen Fantasiewelt und Herz ist mehr als gelungen, man fühlte sich als Leser als sei man direkt mit dabei bei der Geisterjagd. Auch bauten die Autoren so manches mal sehr viel Spannung ein, was das Lesen zu einem noch größeren Vergnügen machte.
Ich kann es jetzt schon kaum erwarten bis Band 2 erhältlich ist, was ja leider Gottes noch ein wenig dauern wird, denn das Ende ist ein Offenes und es kann noch sooooo viel passieren.

Wings of silver Rezension

Titel: Wings of silver: Die Rache einer Frau ist schön und brutal
Autor: Camilla Läckberg
Originaltitel: Wings of Silver
Ins Deutsche übersetzt von Katrin Frey
Genre: Roman
Verlag: List
Seitenzahl:352
Deutsches Erscheinungsdatum: 03.08.2020
Preis: 19,99€

Inhalt: Faye hat alles erreicht, was sie sich erträumt hat: Ihr verhasster Exmann Jack sitzt im Gefängnis und kann ihr nichts mehr anhaben. Mit ihrem Unternehmen Revenge ist sie sehr erfolgreich, und sie selbst hat sich ein neues Leben in Italien aufgebaut, fernab von ihrer Vergangenheit.
Doch plötzlich droht alles zusammenzubrechen: Ihrem Exmann ist die Flucht gelungen, und Faye weiß: Wenn er sie findet, ist nicht nur ihr Leben in Gefahr. Faye muss sich zur Wehr setzen. Mit der Hilfe ihrer engsten Vertrauten riskiert sie alles, um die zu beschützen, die sie liebt. Und dafür ist Faye bereit, jede Grenze zu überschreiten.

Schreibstil: Die Autorin schreibt in ihrem Buch in zwei Ebenen. Einmal geht es um die Gegenwart, einmal in rückblenden über Fayes Leben. Die in der Gegenwart behandelt die momentanen Geschehnisse und beide Ebenen sind ganz anders beschrieben. Die Autorin hat einen gemütlichen Schreibstil, der den Leser locker durch das Buch hindurch führt. Ihre Sätze sind gut beschrieben und auch nicht zu lang gewählt.

Charaktere: Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Faye, die ganz klar beschrieben wurde. Sie ist eine toll Frau, die schon mit viel Gewalt in ihrem Leben konfrontiert wurde. Durch sexuelle Übergriffe in ihrer Jugend lernte die Frau schnell mit Gewalt umzugehen und ist heute deshalb ziemlich abgestumpft. Sie hat zwei Seiten, kann ihre Lieben beschützen aber genauso unbarmherzig auch mit Männern umgehen. Alles in allem ist sie eine sehr starke Frau, die sich keineswegs leicht unterkriegen lässt. Sie ist toll beschrieben.

Meine Meinung: Ich wusste lange nicht was ich von diesem Buch halten soll, denn so ganz gepackt hatte es mich nicht. Ich wurde mit Faye leider nicht warm, auch wenn man als Leser die schwere Kindheit von ihr kennt ist sie leider ziemlich unsympathisch rüber gekommen. Auch fragte ich mich mit der Zeit ob nicht sie hier eigentlich die verrückte ist. Generell handelte sie für mich manches mal untypisch und wurde immer unglaubwürdiger.

Allgemein fand ich in dem Buch ziemlich viele Klischees gegenüber Männer, die so meistenteils ja nicht stimmen. Die hätte man auch ein wenig weg lassen können wenn es nach mir gegangen wäre.

Auch war das Buch nur mäßig spannend und ich musste mich teilweise zwingen weiter zu lesen, damit ich es irgendwann fertig hatte. Erst zum Ende hin würde die Geschichte so richtig spannend und konnte mich locken. Es scheint eine billige Fortsetzung zu sein, die nicht unbedingt sein müsste.

Band Nummer eins war um Längen besser als dieses Buch hier. Klar, die Autorin ist Spitze in ihrem Fach aber dennoch kann ich diesem Buch nicht viel abgewinnen.

Bewertung:⭐⭐,5/5

Dunkel Rezension

Vielen Dank an das bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Die hier wiedergegeben Meinung beeinflusst dies nicht und ist meine eigene.

Titel: Dunkel
Autor: Ragnar Jónasson
Übersetzt ins Deutsche von: Kristian Lutze
Originalsprache: Isländisch
Originaltitel: Dimma
Erscheinungsdatum: 01.Mai 2020
Verlag: BtB
Teil eins der HULDA Triologie

Inhalt: (Klappentext)Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen cold case, aussuchen – und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod einer jungen Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert …

Aufteilung: Die Handlung des Thrillers wird in drei Zeitebenen erzählt. Neben der Haupthandlung, die aus der Sicht eines subjektiven personalen Erzählers geführt wird, gibt es noch Kapitel die aus dem schweren Leben einer unverheirateten Mutter und deren Tochteraus dem zweiten Weltkrieg erzählt und einen kursiv gedruckten Text der handelt von einer nie namentlich genannten Frau mit Begleiter die sich in die menschenleere verschneite Berglandschaft der Hochebene befindet. Der dritt genannte Strang war am mühsamsten zu lesen, da er überhaupt keinen Spannungsfaktor hatte.
Hierbei gibt es immer wieder Abwechslung zwischen den Erzählern.

Charaktere: Die Figuren in der Geschichte haben alle wenig Tiefe und mit keinem konnte ich mich genügend identifizieren um mich komplett in ihnen zu verlieren. Der Autor hätte sie für mich ein wenig mehr ausbauen müssen.

Meine Meinung: Die Dialoge sind wenig einfallslos und hätten so auch weg gelassen werden können. Auch die Beiden Nebenstränge lösen sich schnell und ohne Raffinesse im Laufe des Buches aus.
Zeitweise meint man als Leser dass der Krimi reine Nebensache ist, denn dem Autor gelingt es kaum irgendwelche Spannung aufzubauen. Eigentlich nahm ich mir vor auch noch die weiteren Bände der Reihe zu lesen, nun werde ich dies wohl eher nicht mehr machen denn der erste Band hat mir bei weitem gereicht. Dunkel wird das Buch nur zum Ende hin, der Titel verspricht dabei doch eigentlich etwas völlig anderes…
Das Buch hat sein Genre komplett verfehlt, nur wegen einer Leiche ist es noch lange kein Thriller…

Fazit: Ein Buch auf das man definitiv verzichten kann.

Bewertung 1/5 Sternen

Schlafe jetzt für immer Rezension

Vielen Dank an den Verlag und Netgalley.de für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Die hier wiedergegebene Meinung ist meine Eigene.


Titel: Schlafe jetzt für immer
Autor: Ian W. Sainsbury
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 314
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: 11. August 2020
Übersetzt ins Deutsche von: Tanja Lampa
Preis (Taschenbuch): 07,99€


Inhalt: Tam ist eigentlich ein ganz normales 11-Jähriges Mädchen, doch eines Tages überrascht sie mit einem unerwarteten Talent. Plötzlich zeichnet Tam unglaublich detaillierte Bilder von Orten wo sie vorher noch nie war und sie auch sonst nicht kennt. Das krasse daran ist, dass sie sich nicht daran erinnern kann die Bilder überhaupt gezeichnet zu haben. Als ihre Mutter Mags davon erfährt, macht ihr dies ein wenig Angst und die beschließt zu recherchieren ob die Orte etwas bedeuten. Dies hätte sie im Nachhinein wohl eher lassen sollen, denn so erfährt sie dass ihre Tochter Schauplätze zeichnet an denen kurz vorher grausame Verbrechen begangen wurden….


Gestaltung: Das Buch kommt mit kurzen, knackigen Kapiteln daher und lässt sich dadurch sehr leicht lesen. Es kommt immer wieder Abwechslung in das Buch, da auch manches mal aus der Sicht des Täters berichtet wird.
Das Cover passt sehr gut zudem Gänsehaut verursachenden Klappentext und deshalb musste ich zu dem Buch greifen.


Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist gut und er schreibt nicht zu lange Sätze wodurch es sich angenehm lesen lässt. Er benutzt keine komplizierten Worte und schreibt sehr detailliert, wodurch sich der Leser von allem ein genaues Bild machen kann.

Charaktere: Die Charaktere sind gut ausgebaut und man kann sie sich gut vorstellen.
Mags ist eine sehr sympathische, einfühlsame Mutter die alles für ihre Familie tun würde, dies merkt man ziemlich bald. Ihre Gefühle und Handlungen konnte ich sehr gut mitfühlen und fand es sehr stark von ihr, dass sie stets die Fassung behielt. Aber auch ihre Tochter Tam ist mehr schnell ans Herz gewachsen und ich fand es erschreckend, was der 11-Jährigen widerfahren ist. Ich stelle mir das nicht so leicht vor, einfach wegzutreten und nicht mehr zu wissen was denn nun geschehen ist. Dennoch war sie sehr gefasst und kam mir auch sehr reif vor für ihr Alter.


Meine Meinung: Der Prolog hat mich sogleich gepackt und ich war sehr schnell in der Handlungen drin. Sogleich wollte ich wissen warum Tam solche Bilder zeichnet, ohne sich daran erinnern zu können. Ich ahnte dass da mehr dahinter stecken muss alles jeder dachte.
Leider ebbte meine anfängliche Begeisterung ziemlich schnell wieder ab, denn es wurde bald langatmig und ich hatte dadurch das Gefühl dass es quasi gar nicht mehr weitergehen würde. Es hat sich in die Länge gezogen und erst zum Schluss hin wurde es dann wieder spannend und konnte mich wieder komplett packen. Dennoch konnten sich meine Gedanken nie ganz von Mags und Tam losreißen und deswegen hatte ich das Buch doch ganz schnell beendet.
Ich hätte mir nach diesem Gänsehaut ein treibenden Klappentext mehr von diesem Buch erhofft und dachte mir dass es mehr Psychoterror sein wird. Leider hat es mich in dem Sinn und bisschen enttäuscht. Das


Fazit: Ein Thriller,der leider nicht das war was ich vermutete. Dennoch kann man ihn ganz gut lesen.


Bewertung: ⭐⭐⭐/5

Soja nun auch nicht Rezension


Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.


Titel: Soja nun auch nicht
Autor: Heike Gerdes
Genre: Krimi
Reihe: Lükka Tammling und Roman Sturm
Band 2
Seitenanzahl: 238
Erscheinungsdatum: 08.Juli 2020
Preis (Print): 14,00 Euro
Verlag: Gmeiner

Inhalt (Klappentext) Gesunde Ernährung kann tödlich sein. Das muss auch Ökobauer Noah Poppinga erkennen, der auf dem Hof seiner Großmutter alte Gemüsesorten züchtet. Während er einen veganen Koch, eine junge Influencerin und die Aktivistengruppe „No Soy“ auf seiner Seite weiß, bringt er Saatguthändler und die raffgierige Verwandtschaft gegen sich auf. Bald gibt es Tote auf dem idyllischen Bauernhof im ostfriesischen Leer. Die Kommissare Lükka Tammling und Roman Sturm begeben sich zwischen Grünkohl und Tofu auf die Suche nach dem Täter.


Meine Meinung: Ich bin eigentlich generell nicht der Typ für Heimatkrimis, aber dieser hier hatte einen so amüsanten Klappentext, dass ich es einfach versuchen musste. Leider schlug der Versuch fehl. Ich habe das Buch sogar abgebrochen, da es mir zu langweilig war.
Am meisten störte mich der ostfriesische Dialekt, denn dieser ist nicht ganz so einfach zu verstehen. Somit konnte ich einige Wörter in den Gesprächen nicht so ganz verstehen und dadurch hatte ich teilweise das Gefühl etwas zu verpassen.
Der Anfang des Buches kam recht amüsant daher, doch schon bald langweilte ich mich in der Geschichte ziemlich. Auch dies war ein Punkt der für das Abbrechen der Geschichte sprach.

Fazit: Leider nicht mein Fall, für Krimineulinge oder solche die es nicht gerne ganz so brutal haben ist es bestimmt das Richtige.

Bewertung: 1/5 Sternen

Time to Love Rezension

Titel: Time to love
Autor: Beth O’Leavy
Originaltitel: The Switch
Seitenanzahl: 488
Erscheinungsdatum: 09.Juni 2020
Verlag: Diana

Inhalt: Zwei Monate Sabbatical: Nach einer katastrophalen Präsentation im Job wird Leena eine Auszeit verordnet. Ausgerechnet Leena, die Tag und Nacht arbeitet, um ihre verstorbene Schwester nicht zu vermissen. Zuflucht findet sie bei ihrer Großmutter Eileen in Yorkshire. Eileen wünscht sich mit Ende 70 eine neue Liebe, nur leider ist die Auswahl an interessanten Kandidaten in ihrem kleinen Dorf begrenzt. Die Lösung: Leena kommt auf dem Land zur Ruhe, und Eileen stürzt sich in die Londoner Dating-Szene … doch ist es wirklich so einfach, die Leben zu tauschen?

Schreibstil: Wie schon beim ersten Buch der Autorin, konnte ich auch hier hin und wieder schmunzeln. Die Autorin beschreibt manches mit so viel Humor. Die Sätze sind kurz, verständlich und locker, wodurch das Buch sich sehr leicht lesen lässt.

Charaktere: Die Charaktere sind sehr schön beschrieben und gut ausgebaut. Besonders toll fand ich, dass sie sich einen Namen teilen.

Meine Meinung: Das Buch kommt ohne Drama aus und es lässt sich sehr schnell durchlesen. Aber leider fand ich die Geschichte stellenweise schon sehr langweilig. Dadurch dass die Geschichte so dahin plätschert, ist das Ende ziemlich vorhersehbar.
Die erste Hälfte des Buches fand ich auf jeden Fall besser als die zweite. An den ersten Roman der Autorin kommt das Buch nicht ran.
Dennoch habe ich mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt, vor allem gab es abwechselnde Perspektiven von Großmutter und Enkelin. Beide hatten ihre Schwierigkeiten und Aufgaben in ihrem neuen Domizil.

Fazit: Ein Buch dass sich perfekt als Strandlektüre mitnehmen lässt, da man nicht unbedingt alle Gedanken beisammen haben muss beim Lesen.

Bewertung:⭐⭐⭐, 5/5

…………

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise

Das Kind in mir will achtsam morden Rezension

Titel: Das Kind in mir will achtsam morden
Autor: Karsten Dusse
Verlag: Heyne
Genre: Roman
Originalsprache: Deutsch

Inhalt: Björn Diemel hat die Prinzipien der Achtsamkeit erlernt, und mit ihrer Hilfe sein Leben verbessert. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter und streitet sich in der Regel liebevoller mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans, weil er den Chef des einen ermordet und den des anderen im Keller eines Kindergartens eingekerkert hat. Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung? Hat er das Morden einfach satt? Ganz so einfach ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind!

Meine Meinung: Man muss Band eins auf jeden Fall kennen, damit dieses Buch einen Sinn ergibt. Dies tat ich und deshalb war ich voller Erwartung, wurde aber leider ziemlich schnell enttäuscht.

Die ersten Seiten waren noch ganz lustig, ganz okay zum lesen, doch dies änderte sich leider bald. Denn es wurde schnell eine reine nervensache das Getue rund um das Innere Kind zu ertragen. Wenn gefühlt jeder Satz nur das beinhaltet, dann kann man es schon verstehen dass der Leser das irgendwann nicht mehr so lustig findet wie anfangs. Anfangs fand ich es ja noch amüsant als das immer wieder auftauchte. Dadurch kam ich mit dem Buch weder schnell voran, noch war es eine Freude es zu lesen.

Grundsätzlich ist das Buch mehr Therapiesitzung als Krimi, so zumindest meine Meinung. Anfangs wird schon sehr viel über die Therapie gesprochen und dass er eben das innere Kind besiegen muss und so weiter und so fort. Deshalb quälte ich mich auch sehr durchs Buch, dabei hat mir band Nummer eins noch so gut gefallen.

Fazit: Es war ein unterhaltsames Buch, mehr aber leider auch nicht.

Ich sehe was was du nicht siehst Rezension

Titel: Ich sehe was, was du nicht siehst
Autor: Mel Wallis de Vries
Seiten: 240 (Printausgabe)
Verlag: ONE
Erscheinungdatum: 30. April 2020)
Preis: 12,00€

Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung aber in keinster Weiße.

Inhalt (Klappentext): Emma ist verschwunden. Das letzte Mal haben ihre Freundinnen sie auf dem Weihnachtsfest gesehen. Seitdem gilt sie als vermisst. Zwar fehlt sie Lilly, Anouk, Bo und Mabel, dennoch beschließen die Mädchen schweren Herzens, den mit Emma geplanten Urlaub auch ohne sie anzutreten. Doch im Ferienort haben die Freundinnen das Gefühl, beobachtet zu werden. Als dann das T-Shirt in Bos Tasche auftaucht, das Emma trug, als sie verschwand, sind alle sich sicher: Emmas Mörder hat es auch auf sie abgesehen!

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und dies macht das Lesen sehr angenehm. Sie beschreibt alles gut und man kann sich so sehr gut in die Geschichte einlesen. Die Sätze sind sehr leicht verständlich, was das Lesen auch für etwas jüngere Leser sicherlich um einiges angenehmer macht.

Meine Meinung: Meine Meinung ist sehr gespalten was diese Geschichte angeht, einerseits mochte ich sie, aber andererseits störte mich leider auch so einiges.

Das Buch mag als Einstieg in die Thrillergenre sehr gut sein, war mir aber zu langatmig. Die ersten beiden Drittel hatte ich das Gefühl, dass es kaum Bewegung in der Geschichte gab und es wurde alles ziemlich zäh. Erst das letzte Drittel konnte es mir dann wirklich antun, dann wurde es spannend und es nahm alles Fahrt auf, setzte sich alles langsam zusammen. Dies allerdings war mir zu wenig Spannung für einen Thriller. Mit ein bisschen mehr Pfiff wäre das Buch definitiv besser geworden. Allerdings war es jetzt nicht grundlegend schlecht, denn bis auf die fehlende Spannung hat es mir doch ganz gut gefallen.

Besonders die Charaktere hatten ihre gewisse Tiefe, man konnte sie sich auch super gut vorstellen und sie passten sehr gut in das Buch. Auch bin ich sehr gut vorangekommen, hatte das Gefühl ich Seiten fliegen nur so an mir vorbei und deswegen würde ich sagen dieses Buch bekommt von mir: ⭐⭐⭐,5/5 Sternen.

Puppentot Rezension

Danke für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares, dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.

Titel: Puppentod
Autor: Erik Axl Sund Seitenanzahl: 480
Erscheinungsdatum: 09.März 2020
Verlag: Goldmann
Originaltitel:Gra Melankoli

Inhalt:
In Stockholm stürzt ein junges Mädchen von ihrem Balkon in den Tod. Zunächst sieht es nach Selbstmord aus, doch dann stellt sich heraus, dass sie in der gleichen Nacht mit einem unbekannten Mann verabredet war, mit dem sie gegen Geld Sex haben sollte. Spuren im Internet deuten darauf hin, dass sie Kontakt zu einem User namens »Der Puppenspieler« hatte, der mit illegalen Aufnahmen von Teenagern in Verbindung steht. Der Polizeibeamte Kevin Jonsson beginnt fieberhaft zu ermitteln. Gleichzeitig verschwinden zwei Jugendliche aus einem Heim bei Uppsala. Und auch sie drohen in die Hände des Unbekannten zu fallen.

Meine Meinung: Ist das ein Psychothriller? Ich hatte das Gefühl nicht. Die Geschichte ist zwar ganz okay, aber ein Thriller war das Buch meiner Meinung nach nicht. Eher wäre es ein Drama. Dadurch war ich leider ein wenig enttäuscht davon, denn wenn ich Thriller lese dann sollte dieser auch wirklich einer sein.

Spannung suchte ich in dem Buch vergeblich, eher zog sich irgendwann alles nur noch zäh wie Kaugummi. Ich war schon froh, dass ich es überhaupt durchgehalten habe mit der Geschichte und nicht abbrach. War allerdings kurz davor. Leider hat mich auch der Schluss nicht wirklich umgehauen.

Mit den Charakteren wurde ich auch nicht besonders warm. Sie waren laut mir zu oberflächlich beschrieben.

Fazit: Das Buch ist eher etwas für Leser die nicht so gern spannende Psychothriller lesen und sich nicht schnell langweilen.

Bewertung:⭐⭐/5

Verity Rezension

Titel: Verity
Autor: Coleen Hoover
Verlag: Bold (DtV)
Originaltitel: Verity
Übersetzung ins Deutsche: Katharina Ganslandt
Seitananzahl: 368
Erscheinungdatum: 13. März 2020
Preis: 14,90€ (Printausgabe)

Inhalt: Die erfolgreiche Autorin Verity Crawford erleidet einen Unfall und ist fortan nicht mehr fähig zu schreiben oder sich gar zu bewegen. Deshalb wird nun jemand gesucht, der die letzten drei Thriller von der erfolgreichen Reihe für sie beendet. Die Entscheidung fällt auf Lowen Ashleigh, sie soll als offizielle Co-Autorin nun das zu Ende führen was Verity nicht mehr kann. Die Entscheidung für das Projekt fällt ihr alles andere als leicht, nimmt es dann aber doch an und fährt kurze Zeit später zu den Crawfords nach Hause. Dort soll sie Unterlagen durch gehen und eventuelle Notizen zu den weiterführenden Büchern finden, doch stattdessen findet sie ein Manuskript der Autobiografie von Verity. Sie kann nicht anders als es zu lesen und wird von Seite zu Seite angeekelter und geschockter. Je weiter sie liest, desto mehr merkwürdige Dinge geschehen in dem Haus und machen ihr zunehmend mehr angst.

Schreibstil: Coleen Hoover beschreibt die Stimmung in dem Buch von Seite eins an düster und sie wird von Seite zu Seite immer düsterer. Dadurch konnte ich während dem Lesen sehr viele Theorien aufstellen, lag aber jedes Mal komplett falsch damit.
Sie schreibt fesselnd und man mag kaum glauben, dass sie sonst nur Liebesgeschichten schreibt denn das hier ist weit mehr als das. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein, in dem Haus der Crawfords und es war mir so als hätte ich selbst das alles miterlebt was Lowen miterleben musste.
Coleen schaffte es zwei komplett unterschiedliche Stile in das Buch einfließen zu lassen. Die eigentliche Geschichte wird aus Lowens Sicht erzählt, während es da aber auch noch das ein oder andere Kapitel gab das die Autobiografie der Erfolgsautorin beschreibt. Beides schreibt sie so, als hätten es zwei verschiedene Autoren geschrieben. Fand ich klasse.

Charaktere: Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Bei Lowen merkte ich von Anfang an, dass sie bei weitem keine Stimmungskanone ist, sich aber an ihrer Arbeit erfreut und sich hineinsteigern kann, wenn sie will. Anfangs wirkte sie für mich ein klein wenig unsympathisch, aber dies legte sich als ich sie dann in der Geschichte kennen lernte. Dann fand ich sie sympathisch und zielstrebend, sie wusste was sie wollte und schaffte es tatsächlich das ein oder andere Geheimnis für sich zu behalten. Ich fand es krass, dass sie die Autobiografie so lange vor Jeremy verstecken konnte und dies ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Bei Jeremy war ich mir von Anfang an nicht so ganz sicher ob ich ihm trauen kann. Er wirkte auf mich komisch, aber doch lieb. Ich mochte ihn, doch trauen konnte ich ihm bis zum Schluss nicht.
Verity an sich hat mich im Buch wohl am meisten schockiert und auch ihre Biografie. Als ich sie kennen lernte, war für mich klar dass sie eine arme, kranke Frau ist. Aber je weiter ich las, desto unheimlicher wurde sie mir und ich bekam teilweise genauso eine große Angst vor ihr wie sie auch Lowen hatte.

Meine Meinung: Bisher kenne ich die Autorin nur von ihren Liebesgeschichten, aber dieses Buch ist das komplette Gegenteil davon und hat mich nachts nicht mehr schlafen lassen. Es war von Anfang an fesselt und hat mich nicht eher los gelassen bis ich das Ende las. Ich hing mit meinen Gedanken die ganze Zeit über bei Lowen und dem Hause Crawford.
Die Ereignisse überschlagen sich in der Geschichte beinahe und je weiter man liest desto merkwürdiger wird es mit der Zeit.
Der Leser bekommt in dem Buch sehr viele Emotionen mit. Ich habe mich teilweise geekelt, war schockiert und verstört über so manche Worte, war aber auch traurig bei einigen Ereignissen. Genau dies machte das Buch für mich so einzigartig und besonders, denn kaum ein Buch schaffte es bisher in mir so viele Emotionen hervorzurufen. Besonders bei dem Ende blieb ich mit offenem Mund vor meinen EBook Reader sitzen, denn damit habe ich nicht gerechnet. Auch habe ich, je weiter ich las so manches Mal Sachen hinterfragt.
Die Spannung wird von Kapitel zu Kapitel mehr und selbst zum Schluss fragte ich mich, was denn nun die Wahrheit war.

Fazit: Coleen Hoover kann auch Thriller und das besser als gedacht, denn das Buch ist der Wahnsinn.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten