Titel: Auris Autor: Vincent Kliesch Herausgeber: Droemer Seiten: 352 Erscheinungstermin 2. Mai 2019 Originalsprache: Deutsch Es ist Band eins der Reihe.
Das Buch entstand nach einer Idee von Fitzek, er betont allerdings selbst dass Vincent der Autor ist und es aus seiner Feder kommt.
Inhalt: Matthias Hegel besitzt ein außergewöhnliches Gehör, kann sagen was der eben gesprochene fühlt, und wird daher von seinen Kollegen Auris genannt. Er sitzt nun im Gefängnis, denn er hat einen Mord gestanden. Die Hobbypotcastbetreiberin Jula kann dies allerdings nicht glauben und da sie einen fabel für True-Crime hat, kann sie nicht anders als dran zu bleiben und die Wahrheit herausfinden. Dabei bringt sie sich allerdings mehr in Gefahr als ihr lieb ist…
Meine Meinung: Ich fand die Idee des Buches richtig gut. Kliesch hat einen angenehmen Schreibstil, der einen behutsam durch das Buch leitet. Manches Mal legt er an einem Kapitelende einen gut gewählten Cliffhanger, sodass man dann weiter lesen muss. Es ist so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Das ganze Buch war von Anfang an bis zum Ende in sich schlüssig und man konnte jede Handlung der Personen nachvollziehen. Jula war mir ebenfalls von Anfang an sympathisch. Jedes Mal als ich dachte nun den richtigen Täter zu kennen, änderte sich wieder alles. Bei diesem Ende muss man Band Nummer zwei sofort ebenfalls lesen, blöd nur dass ich den noch nicht besaß. Nun mache ich mir nämlich die ganze Zeit über Gedanken darüber was als nächstes passieren kann.
Fazit: Ein Buch mit gruselfaktor, das einen so manches Mal einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.
Titel: Das Dorf der toten Seelen Autor: Camilla Steen Genre: Thriller Seiten: 448 Übersetzt ins Deutsche von: Nina Hoyer Preis: 14,00€ (Taschenbuch) Erscheinungsdatum: 05.05.2020 Verlag: HarperCollins
Gestaltung: Das Buch wird auch der Sicht von Alice erzählt und ich mag die ich-Perspektive in einem Buch sehr gerne. Die einzelnen Kapitel sind aufgeteilt in heute und damals, was es eigentlich ein wenig spannender machen könnte.
Charaktere: Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben, nur leider wurde ich mit keinem Menschen so richtig war. Am allerwenigsten mochte ich Alice, was schon nicht gerade die beste Voraussetzung ist wenn das Buch aus ihrer Sicht beschrieben wurde. Sie kam mir manchmal schusselig vor, wusste selten was genau sie nun wirklich wollt und war für mich so kaum greifbar.
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist okay, es könnte besser sein. Die Sätze formulieren, das kann sie aber an der Spannung muss definitiv noch gearbeitet werden. Sie beschreibt auch die Gegend sehr treffend und man kann sie sich ganz gut vorstellen.
Meine Meinung: Wieder mal ein skandinavischer Thriller der mich enttäuscht hat. Dabei hat sich der Klappentext noch ganz vielversprechend angehört. Allerdings fand ich bereits den Prolog schon recht zäh und ich ahnte, dass sich dieses Zähe noch weiter ziehen wird. Wie recht ich doch damit hatte. Das Buch brachte nämlich kaum Spannung mit sich und ist in der Thriller Genre deshalb auch sehr fehl am Platz. Die Atmosphäre in dem Buch war düster und passend, aber dies allein macht einen Thriller leider noch nicht zu einem Thriller. Ebenfalls nicht plausibel war für mich das Ende, was sollte das denn? Es war eine einzige Enttäuschung und man kann danach nur den Kopf schütteln. Das Buch hat von mir keine gute Bewertung verdient, wer einen klassischen Thriller sucht der noch dazu spannend ist, der ist hier leider fehl am Platz.
Fazit: Ein Thriller, der ohne Spannung daher kommt und somit für mich fehl am Platz ist in diesem Genre. Für jemanden der einen spannenden Thriller erwartet, ist das Buch eine reine Enttäuschung.
Titel: Die Rachsüchtige Autor: Saskia Calden Seitenanzahl: 310 (Printausgabe) Verlag: Edition M Erscheinungsdatum: 14.April 2020 Originalsprache: Deutsch
Inhalt: Vor acht Jahren irrt eine junge Frau auf einem Waldweg umher, ein junger Mann hält an und nimmt sie mit. Sie hat Blut an ihren Händen und kann sich an nichts mehr erinnern. Nun jobbt Kristina, eben dieses Mädchen, in Dresden in einem Pub, weit weg von ihrer Vergangenheit und den sich dort verborgenen Geheimnissen. Doch eines Abends betritt ein fremder Mann den Pub, sie wird das Gefühl nicht los ihn von irgendwoher zu kennen. Auch erscheint eine ihr fremde Frau und beginnt sie auszufragen über diesen Mann, sie fragt sie wie sie ihn töten würde. Kristina antwortet und noch in dieser Nacht wird der Mann genauso getötet. Von nun an ist Kristina unter Mordverdacht und wird noch dazu die ganze Zeit von dieser fremden Frau verfolgt. Sie muss nun herausfinden was vor acht Jahren geschah und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, ohne zu ahnen wie tödlich und gefährlich dies wird.
Die Gestaltung des Buches ist sehr gut gewählt und verrät nichts über die Geschichte die sich im Inneren verbirgt. Der Klappentext klang für mich nicht so spektakulär, aber ich ahnte schnell, dass es spannend werden wird.
Schreibstil: Die Autorin beherrscht ihr Werk und dies merkt der Leser schon nach dem ersten Satz. Sie schreibt sehr spannend und kommt dennoch ohne Cliffhanger und Perspektivenwechsel aus. Dadurch fliegt man nur so durch die Seiten und dennoch muss es schneller lesen um Antworten zu bekommen. Manches mal erwähnte die Autorin bloß ein rascheln im Gebüsch und dies löste in mir drinnen sogleich einen Instinkt aus, wie ich ihn selten bei einem Buch erlebe. Ebenfalls sehr gut beschrieben fand ich die Gefühle, ich fand mich sehr schnell rein in die Geschichte dadurch.
Meine Meinung: Du kannst das Buch erst zur Seite legen, wenn du es beendet hast. Die Geschichte ist ein Pageturner und hat mich nicht eher los gelassen bis ich es beendet hatte. Die Charaktere waren mir sogleich sympathisch und ich konnte ja nicht ahnen, wie sehr sich Kristina Karsten da hinein steigern wird. Ich brauchte bei diesem Buch nicht lange um komplett gefesselt zu werden und konnte es kaum erwarten bis ich Zeit hatte weiter zu lesen. Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde kam es mir so vor, als würde ich das Ganze erleben und ich liebe Ich-Perspektiven bei einem Psychothriller. Zeitweise lief es mir kalt den Rücken herunter und ich musste mich vergewissern, dass keiner hinter mir ist. Das wiederrum passiert mir sehr selten beim Lesen. Die Auflösung ist gut gelungen und ich ahnte wirklich nichts davon.
Fazit: Das Buch ist ein Pageturner, der dich auch noch in deinen Träumen verfolgen wird und dir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Worum geht es in dem Buch? Die beschauliche Gemeinde Schwandorf wird von einem verstörenden Mord erschüttert: Eine männliche Leiche wird am Straßenrand gefunden. Der Tote wurde mit einer sichelähnlichen Waffe entmannt. Grüße von Kronos, lautet die Nachricht, die den Ermittlern zu denken gibt: Wenn der erste Schnee fällt, kehre ich zurück. Die Tatwaffe findet sich unweit des Tatorts – auf dem Grab einer jungen Frau, die Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben kam. Josefine Miller, genannt Joy, zog vor Kurzem von Berlin aufs Land. Auf dem Anwesen der Alten Mühle führt sie das Leben einer Mutter und Hausfrau: Sie arbeitet in Teilzeit bei der Polizei, kümmert sich um Kind und Haushalt. Doch Colin Westheim, ein Kommissar mit legendärem Ruf, bezieht sie trotzdem in die Ermittlungen der Sonderkommission Kronos ein. Zu den Verdächtigen gehören die beiden Söhne des Mordopfers. Es handelt sich um zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Julius ist Staranwalt in New York, Manuel hat das Down-Syndrom und lebt in einer betreuten Wohnstätte bei Schwandorf. Die Ermittlungen laufen erstaunlich gut. Der Täter wird nach wenigen Tagen gefasst. Doch ein ungutes Gefühl begleitet Joy bis zum Schluss.
Ich wurde angefixt vom Klappentext und habe daraufhin bei einer Kampagne mitgemacht, wodurch ich das Buch als Rezensionsexemplar bekam. Dennoch habe ich natürlich meine eine Meinung zu dem Buch und die ist leider nicht so positiv.
Meine Meinung zu dem Buch: Es gibt sehr viel negatives zu diesem Buch zu sagen, aber fangen wir doch lieber mal beim positiven an: Die Spannung war für einen Krimi gegeben, sie reichte mir aus. Es war gemütlich, wie man es in einem Krimi eben gerne liest.
So da wir das positive nun abgehakt haben widmen wir uns doch dem negativen. Erst mal, warum gibt es in dem Buch bloß so viele Wiederholungen? Es reicht vollkommen aus, wenn man es einmal schreibt. Dadurch verliert man nämlich seine Leser ziemlich schnell und es wird eintönig. Ich gebe zu, ich las manches Mal eher quer als das ich mit Leidenschaft dabei gewesen wäre. Auch die Sprache die die Autorin anwendet hat mich genervt. Ach ja, und warum zum Teufel nennt man Polizisten Cops obwohl die Geschichte in Deutschland spielt? Ich finde dies unpassend, denn man nennt sie ja eigentlich Polizisten wenn man nicht in Amerika ist.
Des weiteres gab es in dem Buch so viele Logikfehler, dass ich manches Mal zurück blätterte um das eben gelesene noch einmal zu lesen, da ich unsicher war ob ich es schon richtig las. Auch waren viele grammatikalische Fehler enthalten und einige Rechtschreibfehler. So etwas dürfte in einem Buch nicht passieren, dazu gibt es doch eigentlich einen Laktor. Auch sind die kraftausdrücke in dem Buch teilweise schon hart. Sie streiten durchaus.
Auch war die Recherchearbeit der Autorin nicht die beste, so manches Mal musste ich über die Arbeit der Cops nur meinen Kopf schütteln. Wenn man schon so ein Buch schreibt, dann sollte man definitiv auch gut recherchieren. Sonst verliert man den Glauben.
Nun komme ich noch kurz zum Ende des Buches: dieses war alles andere als gut. Ich fand es zu flach und hätte es besser aufgebaut wenn ich die Autorin gewesen wäre.
Mein Fazit: Ein Buch das man nicht lesen muss, wenn man Unterhaltung braucht schon gar nicht.
Titel: Verderben. Einer stirbt. Wer lügt? Autorin: C. J. Cooke Genre: Thriller Herausgeber: Knaur Erscheinungstermin: 1. April 2020 Buchlänge: 400 Preis Taschenbuch: 9,99€ Übersetzung ins deutsche von Susanne Wallbaum
Schon von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass hier jeder lügt und ich hatte ja keine Ahnung wie recht ihh damit hatte.
Inhalt: 1995 machen sich ein paar Freunde auf den Weg zum klettern. Sie klettern eine gefährliche Route und ein Steinschlag wird Ihnen fast zum Verhängnis. Luke hängt nur noch bewusstlos im Seil und sie werden zu schwer für das Seil. Also schreit Helen Michael zu er soll das Seil abschneiden. Er macht es und rettet somit alle. Aber Michael und Helen haben keine Ahnung dass diese Geschichte sie ein Leben lang begleiten wird…
Heute sind Michael und Helen verheiratet, haben zwei Kinder und sterben fast bei einem Autounfall. Sie überleben und es beginnt eine haarsträubende Suche nach dem Unfallfahrer und dieser behauptet schließlich dass Michael ihn bezahlt habe um den Unfall zu verursachen. Helen kann es nicht glauben, auch dann noch nicht als Michael aus dem Krankenhaus verschwinden….
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Sie schafft es packend zu schreiben und nicht zu viele Dialoge hinein zu bringen. Der Spannungsbogen reißt somit nie ab. Sätze sind verständlich und nicht zu lang.
Aufteilung: Das Buch wird aus der Perspektive von Helen, Michael und deren autistischen Sohn Reuben erzählt. Dies fand ich extrem spannend, so konnte man sich in alle hinein lesen. Außerdem gab es so manch ein Kapitel über 1995 und was die Freude dort erlebt haben ist nicht ohne. Es gibt sehr viele Hintergrundinformationen, die die heutige Sicht besser ausleuchtet.
Gestaltung: Das Cover ist gut gewählt und sticht auf jeden Fall hervor. Hier ist mir nicht nur die passende Gestaltung aufgefallen, sondern auch der Titel.
Meine Meinung: Schon der Anfang des Buches hat mich vom Hocker gerissen und ich schaffte es kaum das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Geschichte ist ein raffiniert kombinierter Psychothriller, in dem quasi jede Person zu lügen scheint. Kaum dachte ich, ich sei auf der richtigen Spur passierte wieder etwas das mich zweifeln ließ. Ich liebe solche Bücher wo ich mit denken kann und sie meine Nerven fast zerreißen.
Besonders gut gelungen fand ich hier, dass die vielen Geheimnisse der jeweiligen Menschen erst nach und nach ans Licht kam und ich nie richtig kombinierte. Als das Ende kam, war es komplett um mich geschehen und ich konnte nur noch den Kopf schütteln.
Fazit: Raffinierte Geschichte, die den Leser nicht mehr los lässt.
Titel: Das andere Mädchen Autor: Christian White Seiten: 448 Verlag: Goldmann Erscheinungsdatum: Februar 2020 Genre: Thriller Preis: 10,00€ {Taschenbuch}
Inhalt: »Vor 28 Jahren verschwand ein kleines Mädchen. Dieses Mädchen bist du …« Kim Leamy, Fotografin aus Melbourne, wird aus heiterem Himmel von einem Fremden angesprochen, der Unglaubliches erzählt: Er behauptet, ihr wirklicher Name sei Sammy Went und sie sei vor 28 Jahren in einer Kleinstadt in Kentucky entführt worden. Kim hält das für einen schlechten Scherz oder eine Verwechslung, hat sie doch hier in Australien eine geborgene Kindheit verbracht. Und doch bleiben Zweifel. Zweifel, die Kim schließlich in Sammys kleine Heimatstadt in den USA führen: in eine beklemmende Welt von religiösem Fanatismus und dunklen Geheimnissen. Die Wahrheit, die Kim dort findet, ist verstörend – und tödlich …
Schreibstil: Der Autor beschreibt Szenen sehr gut. Auch Sätze sind nicht zu lang und verständlich aufgebaut.
Meine Meinung: Die Idee zu der Geschichte finde ich sehr toll, die Umsetzung hat der Autor leider nicht so richtig geschafft. Das Buch baut nämlich kaum Spannung auf, und wenn dann nur sehr langsam. Wenn man kein Blut in einem semi spannenden Buch braucht, dann ist man bei diesem Buch auf jeden Fall richtig. Auch wenn ich finde dass es eine komische Richtung annimmt manchmal.
Positiv überrascht hat mich das Ende, denn erst dort wird dann so einiges klar und es ist anders als ich mir ausmalen konnte.
Bewertung: ⭐⭐/5
Fazit: Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen. Vielleicht wäre das Buch in einer anderen Genre besser aufgehoben gewesen.
Inhalt: Dennis ist ein verurteilter Mörder. Sam glaubt an seine Unschuld. Sie und hunderte andere Menschen weltweit kämpfen in einer groß angelegten Kampagne für seine Freilassung. Onlineforen, Dokumentationen, Bücher liefern immer neue Beweise für seine Unschuld. Dennis ist attraktiv, charismatisch, ein Popstar. Trotz der Haft nähern Sam und er sich einander an, es ist die große Liebe, sie heiraten. Und Dennis kommt tatsächlich frei. Doch schon bald ahnt Sam: Das ist nicht der Mann, den sie zu kennen glaubt. Was ist damals wirklich passiert? Hat Dennis sie manipuliert? Wie konfrontierst du deinen Mann, wenn du die Wahrheit eigentlich gar nicht wissen willst?
Schreibstil: Die Autorin beschreibt alles sehr genau, allerdings ohne jede Spannung. Eine geborene Thrillerautorin ist sie bestimmt nicht.
Aufteilung: Die Kapitel sind kurz, dadurch kann man das Buch sehr schnell lesen. Was auch gut ist meiner Meinung nach.
Meine Meinung: Der Klappentext gibt sehr viel von dem Buch preis, was ich immer sehr schade finde. Die Geschichte wurde dadurch sehr vorhersehbar. Auch die Spannung fehlte gänzlich. Leider konnte ich mich auch überhaupt nicht in die Protagonistin hineinversetzen, Daher konnte ich gewisse Dinge die Sam tat nicht nachvollziehen. Ich glaube das Problem mit ihr begann schon da, dass ich nicht verstand wie man als „normale“ Person den Kontakt zu einem Mörder sucht und sich dann auch noch in ihn verliebt. Ich meine, wann passiert dir sowas schon mal im echten Leben? Die Geschichte zu lesen war quasi reine zeitverschwendung, denn richtig was passiert ist nie. Die Handlung des Täters verstand ich nicht und auch jetzt nicht wo ich einige Stunden darüber nachdenken konnte….
Fazit: Ein Buch das ich definitiv nicht als Thriller bezeichnen würde und zäh ist.
Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.
Titel: Die Schnüfflerin Autor: Anne von Vaszary Genre: Krimi Seiten: 384 Originalsprache: Deutsch Erscheinungsdatum: Januar 2020 Preis: 9,99 Euro
Das Buch ist der erste Fall für Nina und Koller. Schnell habe ich mich in das Buch eingelesen und fand die Idee dahinter klasse.
Worum geht es in dem Buch? Nina ist schwanger und dadurch von ihrem extremen Geruchssinn geplagt. Eigentlich wollte sie an dem Abend ihrem One-Night-Stand Ricky bei einem guten essen im Restaurant berichten dass ihre Nacht nicht ohne Folgen bliebt, doch dazu sollte es nicht kommen. Noch vor der Vorspeise, die Nina wegen des penetranten Geruches eh nicht essen wollte, rutschen einige Gäste von ihrem Stuhl und ringen nach Luft. Unter ihnen ist auch Ricky und Nina bekommt Panik. Schnell stellt sich heraus, dass es eine Gift Attacke gab und Nina nur Dank ihrer hochsensibler Nase noch am Leben ist. Koller, Kommissar beim Berliner LKA, beschließt dass Nina s Fähigkeiten durchaus nützlich für die Ermittlungen sein könnte und spannt sie kurzerhand in die Ermittlungen ein.
Wie sind die Charaktere?: Nina hatte bevor sie in diesem Restaurant war noch nichts mit der Polizei am Hut und wurde sozusagen ins kalte Wasser geworfen nachdem Koller sie ihn sein Team geholt hatte. Dadurch wurde sie mir unglaublich sympathisch und sie ist wirklich ein sehr herzlicher Mensch. Schnell ist sie mir ans Herz gewachsen und ich konnte alles nachfühlen was sie so erlebt hat. Koller mochte ich anfangs gar nicht, er war mir irgendwie zu griesgrämig. Bald hat er allerdings etwas entwickelt dass ihm menschlicher werden lies. Er ging auch irgendwann mit Nina besser um als Anfangs. Sein amputiertes Bein, das ihm sehr viele Schmerzen verursacht, hat ziemlich schnell erklärt warum er manchmal nicht ganz so gut drauf ist. So ein Ermittlerteam wünscht man sich doch gerne.
Wie ist der Schreibstil von Anne so? Sehr gut. Sie schreibt verständliche Sätze, weiß wie sie sie einzusetzen hat und schafft es von Anfang bis zum Ende einen Spannungsbogen zu halten. So manch eine Sache hat mich echt ziemlich überrascht in dem Buch. Sie beschreibt alles unglaublich toll, angefangen von den Charakteren bis hin zu den Orten, dass ich mir manchmal so vorgekommen bin als wie wenn ich ebenfalls Mitglied in dem Team von Koller gewesen wäre.
Wie fand ich dieses Buch? Sehr gut. Ich hatte noch nie einen Krimi von so einer Art gelesen, besonders toll fand ich dass Nina einfach keine Ermittlerin war sondern ein ganz normaler Mensch wie du und ich sozusagen. Das Buch ist auch in der Sicht von Nina geschrieben, fand ich extrem spannend, und konntest du miterleben wie viel mehr und mehr zu einer Heldin wurde. Das Buch hat unglaublich viele Facetten, es beschreibt große Gefühle, Banalitäten des Lebens und ebenfalls die Suche nach sich selbst. Das Buch an sich ist nicht schnell geschrieben, man kann es ganz ganz langsam lesen und kommt sehr gut mit. Dennoch bleibt es von der ersten bis zur letzten Seite spannend und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bände von dieser Reihe, denn das war das erste Buch dieses Ermittlerduo.
Mein Fazit lautet wie folgt: Ein außergewöhnlicher Fall, ein außergewöhnliches Ermittlerduo und die perfekte Geschichte. Das Buch ist definitiv lesenswert und ich kann es jedem nur empfehlen. Es macht Lust auf weitere Bände.
Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung aber in keinster Weise.
Titel: Belladonna Autor: Karin Slaughter Seitenanzahl: 480 Verlag: HarperCollins Erscheinungsdatum: 18.02.2020 (das Buch erschien in einer anderen Ausgabe bereits früher im Verlag) Übersetzung: Teja Schwaner Originaler Titel:Blindsighted Preis Taschenbuch: 11,00€
Um was geht es in diesem Buch? Eine Professorin wird aufgeschlitzt auf einer Restauranttoilette gefunden, die Finderin ist keine geringere als die Gerichtsmedizinerin Sara Lincon. Sie will die Frau retten, erkennt aber schnell dass dies keinen Sinn mehr hat, da sie zu spät gefunden wurde. Sara opduziert die Leiche und findet heraus, dass es weitaus schlimmer ist als angenommen. Schnell kommt auch heraus, dass das Grauen des Opfers schon vor ihrem Tod begonnen hat. Nach und nach macht sie sich ein Bild des Täters und es enthüllt sich ihr der morbide Plan eines sadistischen Psychopathen – und eine furchtbare Erkenntnis: Ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit könnte den Killer überführen … oder ihren eigenen Tod bedeuten….
Wie ist die Aufteilung? Sehr gut durchdacht, die einzelnen Ermittlerschritte werden in Tage eingeteilt. Dadurch hat der Leser noch mehr das Gefühl dabei zu sein.
Wie hat mir der Schreibstil gefallen? Der Schreibstil von Karin gefällt mir, ich habe auch schon einige ihrer Bücher gelesen. Sie schreibt voller Elan, hält sich spannend. Sie drückt sich gut aus und versteht ihr Fach sehr gut.
Wie ist meine Meinung zu dem Buch? Das Buch ist nichts für schwache Nerven, so viel will ich schon mal verraten. Einige Szenen werden schon sehr genau beschrieben (sei es nun sehr blutig oder sehr ekelig) und selbst ich musste manchmal schlucken und das gelesene erst mal ein wenig verdauen. Und ich lese gerne solche Bücher zwischendurch.
Manchmal fand ich ein paar Längen ein wenig zäh, denn es wurde teilweise schon viel über das Privatleben der Hauptcharakter geschrieben, darauf hätte die Autorin meiner Meinung nach auch gut und gerne verzichten können oder sie zumindest kürzer halten können. Selbst wenn man diese ein wenig schneller liest, von der Handlung bekommt man dennoch alles mit.
An sich lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und man kann es kaum aus der Hand legen. Es bleibt von vorne bis hinten durchgehend spannend und das Buch hat mich dauert in meinem Gedanken verfolg. Der Täter war ein anderer als ich annahm und dadurch gab es eine kleine Überraschung für mich.
Noch ein kleiner Kritiktpunkt: Das dauernde „Yeah“ fällt einen schon ein wenig auf die Nerven mit der Zeit. Klar, es ist bestimmt so ein Dialekt dort wo das Buch spielt, aber es nervt dennoch.
Fazit: Ein Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann. Füreingefleischte Thrillerfans, die nicht vor Gewalt zurück schrecken ist es genau das richtig.
Titel: The kissing booth – going the distance 2 Autor: Beth Reekles Herausgeber: cbt Erscheinungstermin: 10. Februar 2020
Inhalt: Elle scheint den superheißen Bad Boy Noah Flynn gebändigt zu haben, aber jetzt gibt es ein neues Problem: Noah ist 3000 Meilen entfernt in Harvard, sie haben offiziell eine Fernbeziehung – und das ist nicht einfach. Textnachrichten und Anrufe haben schließlich ihre Grenzen. Als Elle einen Post sieht, auf dem Noah sehr vertraut mit einem anderen Mädchen wirkt, ist sie am Boden zerstört. Noch dazu gibt es da Levi, den Neuen an der Schule. Er ist nett, höflich, süß – und ganz klar interessiert an Elle. Was kann sie schon dagegen machen?
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist emotional, so emotional dass man sich die ein oder andere Träne kaum verdrücken kann. Auch die Sätze sind gut beschrieben, Personen ebenfalls und die Atmosphäre passt einfach. So kann man sich auch ohne die Serie zu kennen hinein beamen.
Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich nehme an, dass es Elle sein wird. Das Cover passt super zu dem Buch.
Meine Meinung: Ich kannte den ersten Band der Reihe nicht, dennoch habe ich mich mit dem Buch wohl gefühlt. Es war so emotional geladen, dass ich die ein oder andere Träne verdrücken musste. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich konnte es kaum glauben als ich das Buch nach ein paar Stunden beendet hatte.
Elle und Lee haben eine sehr besondere Freundschaft, das konnte man direkt spüren. Es ist sehr schön die beiden dabei zu begleiten und zu lesen was sie so erleben in ihrem Leben. Man konnte die Gefühle zueinander zwischen den beiden direkt spüren, die Funken sprühen aus dem Buch heraus sozusagen.
Fazit: Ein sehr gutes Buch, dass man gut lesen kann.