Liebe mich, töte mich Rezension

Titel: Liebe mich, töte mich
Autor: Jennifer Hillier
Buchlänge Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Penguin
Deutsche Erstveröffentlichung: 13. Januar 2020
Originaltitel: Jar of Hearts
Übersetzter: Charlotte Breuer und Norbert Möllemann
Preis Taschenbuch: 10,00€

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.


Inhalt: Vierzehn Jahre es her seit Anja, Geos beste Freundin nach einer Party nicht mehr nach Hause zurück kehrte. Es wird nur noch ihre zerstückelte Leiche im Wald gefunden und den Polizisten ist schnell klar, dass dies das Werk von Calvin James ist. Dadurch gerät auch Geo unter Verdacht, denn er war ihre große Liebe, sie wusste von dem Mord und war sogar dabei. Vierzehn Jahre hat sie darüber geschwiegen was in jeder Nacht wirklich geschah und nun sitzt sie ihre Strafe ab. Kaum ist sie entlassen, geschehen erneut Morde im selben Schema wie damals. Nur werden dieses mal am Tatort Botschaften hinterlassen und diese gelten eindeutig Geo…..


Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist super. Von Anfang an haben es ihre Sätze geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ihre Sätze sind nicht zu lang und leicht verständlich. Die Stimmung in dem Buch ist ihr düster und genau richtig gelingen.


Aufteilung: Das Buch ist in fünf Teile gegliedert: Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression, Akzeptanz. Und genau darum geht es auch in den verschiedenen Abschnitten was ich super fand.


Charaktere: Angela, wird von Freunden allerdings nur Geo genannt, ist eine starke Frau die schon viel in ihrem Leben erlebt hat. Sie war eine erfolgreiche Geschäftsfrau, stand mitten im Leben, war mit dem Inhaber der Firma in der sie eine steile Karriere machte verlobt und hatte alles im Griff. Doch dann wird sie von der Polizei verhaftet und muss sich eingestehen, dass man seine Vergangenheit nicht so einfach weg radieren kann. Doch sie lässt sich auch davon nicht unterkriegen, trotz ihrer Panik die sie immer wieder überkommt.
Calvin, Serienmörder, war schon immer etwas einen. Er war Geos erste große Liebe und Verstand schon damals sie zu manipulieren. Er schlug sie, könnte allerdings dann auch wieder der netteste Mensch auf Erden sein. Er ändert sein aussehen ständig, damit er unerkannt bleibt.


Meine Meinung: Das Buch ist von Anfang an ein Pageturner der einen nicht mehr aus dem Kopf geht. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und hat kaum langweilige Passagen. Hin und wieder war es mir ein wenig zu weit ausgeholt mit der Handlung, aber dies passierte kaum.
Manche Stellen mögen für zartbesaitete Menschen vielleicht ein wenig zu heftig sein, für mich waren sie allerdings genau richtig gewählt. Es war die genau richtige Mischung zwischen Grusel, spannenden Morden und Aufklärung die man sich so nicht hatte denken können.
Besonders das Ende hat mir sehe gut gefallen, denn dies konnte man sich so nicht denken. Alles hatte ich vermutet, aber ganz bestimmt nicht dies.
Bis zum Schluss hat Geo ein Geheimnis, dass der Leser nicht ahnen kann. Umso spannender wurde es.


Fazit: Ein Buch dass einem im Gedächtnis bleiben wird, unglaublich spannend ist und einem an manchen Stellen die Haare zu Berge stehen lässt.
Eine klare Leseempfehlung von mir.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐, 5/5

Totenfänger Rezension

Titel: Totenfänger
Autor: Marc Lepson
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 13. Januar 2020
Preis: 10,00€ (Taschenbuchausgabe)
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Ten
Übersetzt von: Christiane Winkler

Vielen Dank an den Verlag und Netgalley für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Die folgende Rezension ist meine eigene Meinung.

Inhalt: Ein Groupie stirbt während eines Rockkonzerts an einer Überdosis. Der Kriminalreporter Jack Temple soll darüber berichten. Doch Jack Temple glaubt nicht daran, dass das junge Mädchen sich selbst etwas gespritzt oder Drogen eingenommen hat. Er sieht Parallelen zu dem Verschwinden seiner eigenen Tochter, von der seit Jahren jede Spur fehlt. Doch niemand glaubt an Jack Temples Theorie und deshalb beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei fördert er einige Ungereimtheiten ans Tageslicht. Plötzlich beginnen sich die Leichen in seinem näheren Umfeld zu häufen. Wer steckt dahinter und kann der Kriminalreporter den Wahnsinn stoppen?

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist unglaublich lebendig. Man könnte schon fast meinen selbst dabei zu sein. Er versteht es Handlungen, Orte und Charaktere gut zu beschreiben. Die Sätze sind spannend geschrieben und nicht zu lang gewählt, was das Lesen wiederum sehr einfach macht.

Charakter: Aus Jack Temple schlau zu werden ist nicht gerade einfach und er hat mir anfangs nicht ganz so gefallen. Seine Sympathie lernte ich erst im Laufe der Geschichte kennen. Er hat hin und wieder Aussetzer, dadurch weiß er manches mal nicht was er gerade macht. Dies macht es dann etwas schwerer. Er ist nicht leicht einzuschätzen, aber wie sagt man so schön? Stille Wasser sind tief und so gibt er dem Verlauf der Geschichte seinen gewissen Reiz

Meine Meinung: Der Einstieg in den Thriller ist mir nicht ganz so leicht gelungen. Es dauerte einige Seiten bis ich mich wohl fühlen konnte mit der Geschichte. Obwohl der Anfang schon einige Fragen in meinem Kopf aufwirbelt, denn dort werden die letzten Augenblicke des jungen Groupies berichtet.

Bald schon hatte mich die Geschichte dann doch gepackt und ich konnte nicht wieder mit dem Lesen aufhören, da es so spannend wurde. Es gab unglaublich viele verstickungen und der Leser weiß irgendwann nicht mehr wem er nun trauen kann und wem nicht. Die Puzzleteile setzen sich nur langsam zusammen, was es wiederum aber so unglaublich spannend machte das Buch zu lesen. Immer wenn ich einen Verdacht hatte, war dieser schnell wieder verworfen worden durch den weiteren Verlauf.

Die Spannung wird früh aufgebaut und kann durch geschickt gesetzte Cliffhanger nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern steigert sich noch dazu stetig weiter und weiter.

Die Beweggründe des Täters konnte ich nicht ganz verstehen, das gebe ich zu. Allerdings hat dies nichts zur Handlung der Geschichte beigetragen.

Fazit: Ein rasant spannendes Debüt des Autors, das man kaum aus der Hand legen kann.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐/5

Riskante Rezepte Rezension

Titel: Riskante Rezepte
Autor: Birand Bingül
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband, Ebook
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: btb
Erscheinungsdatum: 13.01.2020

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.



Inhalt: Samstagabend in einem Edel-Restaurant nahe Hamburg. Familiengeführt. Voll besetzt. Es duftet nach Safranreis, warmem Holunder und Fichtenspitzen. Hier zaubert die 29-jährige Star- und Sterneköchin Bianca Veh zusammen mit ihrem Vater die wunderbarsten Gerichte. Doch plötzlich röchelt ein prominenter Stammgast. Und stirbt. Der Supergau! PR-Genie Mats Holm soll ihren Ruf retten. Und das Millionengeschäft mit Kochbüchern, TV-Shows und Werbung. War womöglich Gift im Spiel? Und warum? Je mehr Holm und seine smarte Mitarbeiterin sich in den Fall einarbeiten, desto tiefer sind die Abgründe, die sich im Gastro-Imperium der Familie auftun.


Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren hat mir gut gefallen. Einiges ist allerdings ausbauen, finde ich. Die Charaktere waren gut durchdacht und ich konnte mich schnell mit ihnen identifizieren, da sie gut und detailliert beschrieben wurden.



Meine Meinung: Der Anfang des Buches war gut geschrieben. Vor allem war er spannend und ich habe mir sehr viel von der Geschichte erwartet. Leider wurde ich dann aber schnell enttäuscht von der Geschichte.

Die Dialoge waren mir zu viel. Für mich gehören Dialoge zwar zu einer Geschichte, aber die Handlung sollte nicht fast nur daraus entstehen. Dadurch konnte das Buch keine Spannung aufbauen.

Die Auflösung fand ich sehr gut, am wenigsten hätte ich erwartet dass der Täter so aussieht. Denn die Ermittlungen sind definitiv in eine andere Richtung gelaufen.



Fazit: Für mich alles andere als ein perfekter Thriller. Man hätte aus der Geschichte mehr machen können

Das Erbe Rezension

Vielen Dank an den Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung nicht.




Titel: Das Erbe
Autor: Ellen Sandberg
Buchlänge: 512
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2019
Verlag: Penguin
Preis: 15€


Inhalt: Im Spätsommer 2018 ist Mona Lang plötzlich reich. Sie hat von ihrer Großtante Clara ihr Haus in München geerbt, da sie sicher war Mona würde das richtige damit machen. Auch wenn Mona nicht weiß was ihre Tante damit meinte, sie ist überwältigt und weiß nicht was nun richtig ist. Da sich ihr Freund von ihr trennte, beschließt sie in Claras Wohnung zu ziehen und dort erhofft sie sich mehr herauszufinden. So geschieht es auch, denn sie ist bald einer Intrige auf der Spur die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt. Als sei dies noch nicht genug, erfährt sie auch noch einige Geheimnisse ihrer Familie.
1938, München. Die junge Klara belauscht ein Gespräch zwischen ihrem Vater und dem Vermieter des Hauses, der gleichzeitig auch der Vater ihrer besten Freundin ist. Sie muss erfahren dass die Familie Roth auswandern möchte, da sie Juden sind sei es in Deutschland nun nicht mehr sicher. Doch zu der Auswanderung sollte es nicht kommen, denn jemand hat die Familie verraten und sie werden abgeführt. Nur ihre Freundin Miriam ist noch da und bleibt vorerst bei Clara und deren Familie. Doch auch dies muss irgendwann enden und sie wird weg geschickt. Die Freunde halten Kontakt über Briefe, doch auch der Kontakt bricht irgendwann ab. Was niemand weiß ist dass Clara bei dem belauschten Gespräch damals das geheime Abkommen zwischen Herrn Roth und ihren Vater ebenfalls mitbekam….

Aufteilung: Es gibt zwei Erzählebenen, aber hierbei drei verschiedene Perspektiven.
Zum einen gibt es die Ebene die die heutige Zeit behandelt, diese wird abwechselnd von Sabine und Mona erzählt. Mona ist hierbei die Erbin von Clara, die keine Ahnung hat was sie sich mit dem geerbten Haus welche Probleme aufgehalst hat.
Sabine erfährt durch ein Tagebuch ihrer Oma, dass ihr Vater gar nicht ihr Vater ist und forscht so lange bis sie herausfindet wer sie wirklich ist und kommt dabei auf das Schwanenhaus. Sie sieht den Reichtum, der sie endlich aus der Harz VI Falle herausbringen soll. Doch so einfach ist es nicht.
Zum anderen gibt es die Ebene die rund um den Krieg geht. Erzählt wird diese aus Claras Sicht, die damals eine jüdische Freundin namens Mirjam hatte. Dadurch erfährt man viel über die Geschichte des Hauses, aber auch wie damals mit den Juden umgegangen wurde.


Schreibstil: Ich mochte den Stil der Autorin von Anfang an. Sie bringt die Probleme der damaligen Kriegszeit gut rüber, schafft dies aber auch bei der heutigen Sicht. Ihre Sätze sind einfach gehalten und nicht zu lang gewählt. Ellen hat mit den Figuren in dem Buch ganz normale Menschen geschaffen, denen man gerne begegnen möchte. Ebenfalls hat sie sehr gut recherchiert.


Meine Meinung: Das Erbe hat mich positiv überrascht. Eigentlich lese ich Bücher dieses Genre eher selten, doch diese Geschichte hat mich echt vom Hocker gerissen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Musste ich den doch mal aufhören, erwischte ich meine Gedanken dabei wie sie immer bei der Geschichte waren.
Von vornherein schaffte es die Autorin eine gewisse Spannung aufzubauen und gerade wegen den drei Perspektiven ging die Handlung stetig voran und wurde nie langweilig. Besonders toll fand ich, dass sich die drei Perspektiven immer mehr miteinander verwoben haben. Dadurch hatte man irgendwann einen gewissen „aha“ Moment während des Lesens.
Die Geheimnisse die die Geschichte nach und nach aufdeckte waren manches mal ziemlich schockierend. Besonders gut fand ich hierbei das Geheimnisse, dass sich in Claras Wohnung befand und dies schon viele Jahre lang.


Fazit: Das Buch ist spannend und komplex. Die Autorin führt den Leser der Geschichte gut in das Thema ein und man kommt nicht mehr los. Das Buch hat es verdient gelesen zu werden und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.


Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐

Falling into you Rezension

Titel: Falling into you
Autor: Julia Niederstraßer
Genre: Roman
Verlag: Forever
Seitenanzahl: 330
Erscheinungstermin: 6. Januar 2020

Inhalt: Mira hatte immer einen großen Traum, nämlich Basketball spielen. Ihre Familie hat diesen Traum immer unterstützt und sie motiviert. Doch dann hat sie alles zerstört, nur weil sie beschlossen hat aufzuhören. Ihre Oma spricht nicht mal mit ihr und die Freundschaft zu Samuel hat sie ebenfalls zerstört. Eines Tages allerdings tritt Samuel plötzlich wieder in ihr Leben, auch wenn sie dies eigentlich nicht zulassen möchte. Doch auch er musste den Sport aufgeben, für den er lebte. Nun trainieren die beiden die Rollstuhlbasketballmanschaft und Gefühle für Simon, die Mira schon längst vergessen hat brodeln in ihr. So scheint es das Schicksal gut mit den beiden zu meinen, doch sie merken schnell dass es nur klappen kann wenn sie beide ihre Vergangenheit hinter sich lassen können……

Schreibstil: Die Autorin beherrscht es die richtigen Sätze im richtigen Moment zu wählen. So kann der Leser sich sogleich gut in die Geschichte einlesen. Die Sätze sind nicht zu kompliziert gewählt und somit lässt sich das ganze Buch sehr leicht lesen.

Meine Meinung: Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Anfangs konnte ich allerdings Miras Faszination für Basketball schwer nachvollziehen. Einfach weil ich es nicht verstehen kann, dass man so für einen Sport lebt dass man keine anderen Interessen hat. Dennoch kam ich gut in die Geschichte hinein, die aus Miras Sicht erzählt wurde.

Das Buch hatte einen gewissen Reiz und ich liebte es die Kapitel zu verfolgen. Man schafft es auch sehr gut mitzufühlen, was ich bei so einem Thema wichtig finde.

Dieses Buch ist definitiv keine oberflächliche Lovestory, die man leicht überfliegen kann wie ich anfangs vermutete. Man kann mitleiden, mitfühlen und dennoch hat man das Buch schnell beendet da man es einfach nicht schafft es aus der Hand zu legen. Es gibt so viele Höhen und Tiefen, dass es garantiert nicht langweilig wird.

Fazit: Ein sehr tolles, emotional geladene Buch. Es lohnt sich echt es zu lesen.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐

Mein Lesejahr von 2019

Einen guten Start ins neue Jahr wünsche ich allen Lesern da draußen. Ich hoffe ihr seid alle besser rein gerutscht als ich ich lag nämlich mit Fieber flach im Bett.

Das Jahr 2019 hat es verdient einen kleinen Rückblick zu erhalten. Es ist das erste Jahr gewesen dass ich eine Liste führte wann ich welches Buch lese. Dementsprechend habe ich Zahlen die meine Leidenschaft belegen.

19,125 Seiten habe ich das letzte Jahr geschafft. Das ist krass und hätte ich mir nie zu träumen gedacht.

46 Bücher habe ich geschafft, eigendlich dachte ich ich hätte noch mehr geschafft. (davon habe ich allerdings zwei Bücher rereadet.)

Highlights von den 46 Büchern waren definitiv Die Klamm von Reinhard Kleindl, Someone New von Laura Kneidl, The One-Finde dein perfektes Match von John Marrs, Liebeskind von Romy Hausmann und Das Böse In ihr von Camill Way.

Flops dagegen waren Die Bestimmung des Bösen von Julia Corbin, Rapunzel Mein von Lars Schütz, Rotkäppchens Traum von Max Bentow, Mädchen Nr. 6 von Kate Brandy und Die sieben Farben des Blutes von Uwe Wilhelm.

Auf das dass Jahr 2020 genauso erfolgreich werden wird wie das letzte. Oder sogar noch besser, denn mehr Bücher lesen geht immer. 😂

Der Kastanienmann Rezension

Titel: Der Kastanienmann
Seiten Broschiert: 608 Seiten
Autor: Søren Sveistrup
Verlag: Goldmann Verlag
Erstausgabe (26. August 2019)
Originaltitel: Kastanjemanden

Inhalt: Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

Gestaltung: Die Kapitel sind kurz und gut getrennt. Das Cover fand ich sehr gut gewählt, da es super zu der Geschichte passt.

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist gut. Es lässt sich sehr flüssig lesen und die Szenen sind alle ausreichend beschrieben. Auch die Sätze waren mir nicht zu lang und verständlich.

Meine Meinung: Langatmig und mir leider auch meistens zu langweilig. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen wenn das Buch nicht so lang gewesen wäre. Bei Büchern mit so vielen Seiten ist es meist schwer die Spannung zu halten. Von einem guten Thriller ist dieses Buch meiner Meinung nach meilenweit entfernt. So richtig spannend fand ich bloß den Anfang und das Ende des Buches, der Mittelteilt hatte noch viel Luft nach oben.

Dauert wechselte die Sprache zwischen Präsenz und Präteritum und dies störte mich gewaltig. Weiterhin bekommt man beim lesen das Gefühl, als würden alle Protagonisten ständig an Sex denken. Sowas hat meiner Meinung nach nicht unbedingt was in einem Thriller zu tun und es störte mich sofort.

Leider leidet der Thriller manches mal an ein paar Logikfehler. Der Täter müsste einen Job haben den er nur Teilzeit ausübt,sonst würde es nicht funktionieren.

Ansonsten passt der Thriller wohl am meisten in den Herbst und vielleicht sollte mal somit auch diese Jahreszeit wählen das Buch zu lesen.

Fazit: Man kann den Thriller ganz gut lesen, ein Highlight war das Buch für mich leider nicht.

Bewertung: ⭐⭐⭐/5

DRAUSSEN Rezension

Titel: Draussen
Auroren: Kobr und Klüpfel
Verlag: Ullstein
Ausgabe: EBook, Hardcover
Preis: 19,99€
Erscheinungsdatum: 19.11.2019


Danke an netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.


Inhalt : Ein tödliches Geheimnis ist der Bestandteil dieses Buches. Es geht um Cheyenne und ihren Bruder Joshua, die beiden leben außerhalb der Gesellschaft. Stephan sagt, sie müssen sich verstecken und dürfen auf keinem Fall gefunden werden. Auch trainiert er die Kinder, damit sie sich im Ernstfall wehren können. Je mehr Zeit vergeht, je älter Cheyenne wird, desto weniger glaub sie dem Mann seine Geschichte. Sie möchte einfach ein normales Leben führen. Doch dann steht der Mann der sie töten will plötzlich vor ihr und der Kampf ums Überleben beginnt.


Meine Meinung: Schreiben können die beiden Autoren, das definitiv und ich verstehe auch dass sie mal weg wollen von ihrer Figur „Kluftinger“, aber dafür müssten sie echt einen Zahn zulegen. Der erste Thriller der beiden war mir zu langweilig. Der Anfang war noch ganz gut, doch schnell habe ich mich nur noch gequält beim lesen.
Die Atmosphäre in der Geschichte war mir zu düster und zu negativ. Auch mit den Figuren bin ich nicht warm geworden. Generell sind die Fragezeichen im Kopf viel zu groß das gesamte Buch über. So richtig klar um was es denn nun geht, vor was sie fliehen, wird erst zum Ende hin klar. Dadurch wird es langweilig die Geschichte zu lesen.
Die Zeitsprünge in die Vergangenheit des Fremdenlegionärs konnten mich leider auch nicht packen. Vielmehr haben sie mich gestört, da ich so lange keinen Zusammenhang herausfinden konnte.
Der Schreibstil ist flüssig, deshalb kommt man wenigstens sehr schnell weiter mit dem Lesen. Noch einmal werde ich wohl nicht zu einem Thriller der beiden greifen.

Bewertung:⭐/5


Rezension zu der Kuss

Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Buches. Dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.


Zu dem Buch
Titel: Der Kuss
Autorin: Olivia Kleinknecht
Format: EBook, Taschenbuch, gebundenes Buch.
Preis: 19,99€ für die gebundene Ausgabe, 7,99€ für die Ausgabe in Taschenbuch.
Seiten: 188
Das Buch ist der zweite Band einer Reihe. Band eins heißt ‚Der Regisseur‘.


Worum geht es in diesem Buch? Hier der Klappentext: Auf der einen Seite der berühmte Regisseur Angelotti, ein Besessener, der bis ins höhere Alter sein Leben im prallen Erlebnisrausch verbraucht. Auf der anderen Seite: eine einsame alte Frau, deren Trost das Fernsehen ist. Es füllt ihr Zimmer mit Lebendigem, Stimmen, Schreien, Schluchzen, Jauchzen, mit menschlichen Geräuschen, mit Leben, auch wenn die tausend schönen jungen Gesichter, die tausend blühenden jungen Körper in Talkshows und Filmen ihr suggerieren, sie gehöre zu einer Welt, von deren Hässlichkeit und Verfall kaum jemand etwas ahnt. Was verbindet die beiden? Die Alte war mit Angelotti befreundet gewesen, als sie noch jung war. Angelotti war damals schon älter, hatte seinen Zenit überschritten, sowohl körperlich als auch beruflich. Nach ihrer kurzen, heftigen Affäre hatte Angelotti der jungen Frau noch regelmäßig Briefe geschrieben. In diesen Briefen beschreibt er seine immer bizarreren erotischen Ausschweifungen. Die Alte tröstet sich nun mit dem Fernsehen und dem Lesen dieser alten Briefe. In ihrer Wohnung, die sie kaum mehr verlassen kann, gibt es sonst nichts Lebendiges. In den Briefen erfahren wir, auch Angelotti kämpft mit dem Alter. Neben den banalen äußeren Anzeichen beschreibt er die viel heimtückischeren, inneren Signale, den negativen Umschwung der Grundstimmung, die zunehmende Ängstlichkeit, das abnehmende Selbstvertrauen, die wachsende Sentimentalität, seine stärkere Zärtlichkeitssucht und zugleich seine wachsende Toleranz für Gewalt, besonders seiner eigenen Person gegenüber: Seit ihm das Leben immer mehr Misserfolge bereitet, findet er zuweilen nur noch in Körperqualen Erleichterung. „Sollte meine Potenz so nachlassen, dass mein Glied überhaupt nicht mehr steif wird, töte ich mich“, schreibt er seiner Brief-Freundin.Angelottis Leben war eine Bühne. Schafft er es, auch seinen Abgang lustvoll zu gestalten? Auch die Alte denkt an ihren Tod. Schwingt sie sich so spät noch zu einer letzten freien Entscheidung auf?


Meine Meinung: Ich kenne Band Nummer 1 der Reihe, fand dieses Buch hier allerdings besser als das vorherige. Das Thema in dem Buch ist vielleicht wieder eher was für ein wenig älter Leser, aber es hat mir mehr zugesagt als Band eins.
Sehr gut geschrieben war das Buch auf alle Fälle. Der Schreibstil der Autorin hat mir schon bei Band Nummer eins zugesagt.
Das Thema in dem Buch ist ein kleines bisschen schwer zu begreifen. Mir würde das Verständnis dafür fehlen, über so ein Thema zu schreiben.
Die Geschichte ist tiefgründig erzählt und schafft es somit bald einen in seinen Bann zu ziehen.
Es geht ein wenig um das zurechtkommen des älter werdens und da uns das alle irge dann mal betrifft wird das Thema bestimmt nie langweilig.
Ein durchaus gelungenes Buch.

⭐⭐⭐⭐/5 bekommt das Buch als Bewertung von mir.

Maby this Christmas – Rezension

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 30. September 2019
Ausgabearten: Taschenbuch, EBook
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Inhalt: Nachdem der erfolgreiche Eishokeyspier Asher verletzt nach Gleenwood Fall, seinem ehemaligen zu Hause, zurück kehrt, fällt er in ein tiefes Loch. Denn das wichtigste in seinem Leben kann er nun nicht mehr ausüben. Er hofft mit Hilfe seiner besten Freundin, Physiotherapeutin Emma, schnell wieder fit zu werden, um aufs Eis zurückzukehren zu können. Dies soll so schnell wie möglich passieren, denn er steht kurz vor seinem 1000. Spiel. Emma selbst ist seit Ewigkeiten in Asher verliebt und verspricht sich nun von seiner Genesungszeit mehr, denn sie möchte ihn über ihre Gefühle nicht länger im Ungewissheit lassen. Aber lässt sich Asher auf mehr ein, kann er dies überhaupt wo er doch nur von seiner Karriere besessen ist? Emma stellt sich so die Frage ob sie ihre eigene Pläne durchziehen soll oder doch lieber um ihre Liebe kämpfen soll…..

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Ausdrucksweise ist verständlich, sodass man keinen Satz zweimal lesen musste. Die erotischen Szenen beschrieb sie dabei so gut, wie die Gefühle der beiden Protagonisten.

Meine Meinug: Die Geschichte von Asher und Emma wird unglaublich charmant erzählt und man konnte nicht anders als hoffen dass aus den Beiden was wird. Hierbei ist es auch nicht nötig die vorherigen Bände der Reihe zu kennen. Es war auch mein erstes Buch der Reihe und ich wurde neugierig auf die zwei vorherigen Bücher, wovon ich eines bereits zu Hause stehen habe.

Die Geschichte ist Spannungsgeladen und wird nicht langweilig. Immer mal wieder kommt etwas unerwartetes auf den Leser zu.

Der ständige Wechsel der Sichten zwischen den Protagonisten brachte dem Buch das gewisse Etwas. So konnte ich mit beiden mitleiden, mitfühlen und das Leben, die Gedanken beider wahrnehmen. Dies gefällt mir immer sehr.

Asher brauchte lange um zu kapieren was denn in seinem Leben neben seinem Sport wirklich wichtig ist und ich muss zugeben dies hat mich manches mal ein klein wenig genervt. Ich wollte ihn am liebste anschreien, dass er doch einfach mal die Augen aufmachen soll, dann würde er schon sehen was wirklich wichtig ist. Aber leider ist dies nicht möglich, die fiktive Person würde mich eh nicht hören können.

Das Buch hat eine klare Lesempfehlung von mir erhalten, man kann es nicht nur zur Weihnachtszeit lesen. Das einzige was mich etwas gestört hat war das doch ziemlich abrupte Ende, hätte man besser machen können, ist nun aber Kritik auf hohen Niveau.

Bewertung: ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ,5 / 5

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