Als die Nacht begann Rezension

TITEL: Als die Nacht begann
AUTOR: Alexander Hartung
GENRE: Thriller
VERLAG: Edition M
ERSCHEINUNGSDATUM: 01.12.2020
EIN JAN TOMMEN THRILLER, BAND 7

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars an Netgalley.de und den Verlag. Die hier wieder gegebene Meinung ist allerdings meine eigene und wird dadurch nicht beeinflusst.

INHALT: Als auf der Friedrichstraße in Berlin eine Studentin auf offener Straße erschossen wird, ist die Kripo in höchster Alarmbereitschaft. Das zufällig am Tatort aufgenommene Video eines Touristen stellt Jan Tommen und sein Team vor ein Rätsel. War es ein Heckenschütze, der sein Ziel willkürlich ausgewählt hat, oder gab es eine Verbindung zum Opfer?

Auf der Suche nach einem Motiv tauchen Jan und seine Freunde in das Leben der jungen Frau ein, doch es findet sich keine verwertbare Spur. Dann wird am Tegeler See ein Mann auf einer Parkbank gefunden, der ebenfalls aus der Ferne getötet wurde.

MEINE MEINUNG: Dieses Buch war der erste Fall für Jan Tommen den ich las, aber mich störte es hierbei nicht dass es sich hier eben schon um Band sieben handelt. Jan war mir von Anfang an sehr sympatisch, auch wenn ich seine Hintergründe nicht ganz so gut kenne. Dennoch habe ich mich dank ihm sehr wohl gefühlt in dem Buch. Vielleicht etwas viel Privatleben kam hier und da mal vor, was ich nicht unbedingt benötigt hätte, aber auch dies tat der Spannung keinen Abbruch.

Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und der Schreibstil des Autoren ist gut. Er weiß wie er seine Leser bei Laune halten kann und somit wunderte es mich nicht, dass ich das Buch ziemlich schnell beendet hatte.

Etwas merkwürdig fand ich anfangs seine Ermittlungsansätze, denn er verlässt sich schon ziemlich auf einen ehemaligen Kriminellen, seine Freunde, eine Pathologin und auch einen Hacker und ich dachte mir ich lese nicht richtig. Aber es war interessant, vor allem mal was anderes als in den Thrillern sonst immer so. Auch wenn es im echten Leben, bei einem echten Einsatz so wohl auf keinen Fall zugehen kann. Da es aber eine erfundene Geschichte ist, sah ich kein Problem darin und fand es sogar recht unterhaltsam.

FAZIT: Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch, wo es auch nicht störte erst bei Band 7 in die Geschichte einzusteigen.

BEWERTUNG: ⭐⭐⭐⭐/5

Der Spiegelmann Rezension

Titel: Der Spiegelmann
Autor: Lars Kepler
Verlag: Lübbe
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 529 Seiten
Erscheinungsdatum: 27.November 2020
Originaltitel: Spegelmannen
Übesetzt ins Deutsche von: Thorsten Alms und Susanne Dahmann

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinung allerdings nicht.

INHALT (Klappentext): Eine Schülerin verschwindet auf dem Heimweg spurlos. Jahre später wird sie auf einem Spielplatz mitten in Stockholm ermordet aufgefunden. Das Mädchen hängt an einem Klettergerüst. Wer tut so etwas? Kommissar Joona Linna ist von der Kaltblütigkeit des Täters alarmiert. Ein ungewöhnlicher Mord, eine Hinrichtung. Eine Machtdemonstration.
Das Mädchen ist wahrscheinlich nicht das einzige Opfer. Als es gelingt, einen Mann aufzuspüren, der den Mord gesehen haben muss, ist der Zeuge nicht in der Lage, darüber zu sprechen. So traumatisch sind offenbar seine Erinnerungen. Jonna Linna bittet Erik Maria Bark, den Hypnotiseur, um Hilfe …

Charakter: Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man lernt sie auch gut kennen wenn man vorher noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Joona Linna ist Intendent bei der Einheit und er ist sehr geschickt was seine Arbeit angeht. Er weiß was er will und gefiel mir sogleich, denn es kam mir vor als hätte er teilweise den berühmten sechsten Sinn. Er ist taff, kann aber auch daran liegen dass er als Polizist natürlich schon sehr viele schlimme Dinge erlebt hat. Aber auch Saga Bauer ist gut beschreiben, sie scheint so schön wie eine Prinzessin zu sein und dadurch konnte ich sie mir anfangs nicht so recht als Superintendentin vorstellen, doch meine Meinung änderte sich schnell und ich merkte wie scharfsinnig sie ist. Und vor allem kann sie viel mehr als das was ich ihr zutraute, dies fand ich klasse.

Schreibstil: Der Schreibstil des Autorenpaar ist toll. Man merkt, dass sie privat zusammen sind. Sie harmonieren so gut zusammen. Die Spannung ist zum greifen nahe und die Nerven des Lesers werden das ein oder andere mal strapaziert, was für mich bei einem Thriller manches mal definitiv dazu gehört.

Meine Meinung: Ja, das Buch mag die ein oder andere Länge haben aber das ist bei einer solchen Seitenanzahl kaum verwunderlich. Die Spannung über so einen langen Zeitraum zu halten ist schier unmöglich, aber die Autoren machten es dennoch gut.

Vor allem ist das Ganze nichts für schwache Nerven, also genau richtig für mich denn ich liebe solche Geschichten. Es ist viel Blut enthalten, viel Gewalt aber auch der Tod spielte eine sehr große Rolle in der Geschichte.

Ich kam sogleich in die Geschichte hinein und auch könnte ich das Buch kaum wieder aus der Hand legen als ich es anfing. Es ist ein packendes Pageturner, der sogar zum Ende hin noch begeisterte und davon war ich positiv überrascht. normalerweise mag ich schwedenkrimis nicht, aber dieser hier hat mich überzeugen können.

Fazit: Toller Pageturner, der überzeugt.

Bewertung: 4/5⭐

Ohne Schuld Rezension

Titel: Ohne Schuld
Autor: Charlotte Link
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum:02.11.2020 in Hardcover
Preis: 24.00€
Seitenanzahl: 544
Band 3 der Kate Linville & Caleb Hale Serie

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Die Meinung die hier wiedergegeben wird, ist meine eigene und wurde dadurch nicht beeinflusst!

Inhalt: Ein wolkenloser Sommertag, die Hitze drückt aufs Land. Im Zug von London nach York zielt ein Fremder mit einer Pistole auf eine Frau. Sie entkommt in letzter Sekunde. Zwei Tage später: Eine junge Frau stürzt mit ihrem Fahrrad, weil jemand einen dünnen Draht über den Weg gespannt hat. Sie ist sofort bewusstlos. Den folgenden Schuss hört sie schon nicht mehr.
Die Frauen stehen in keiner Verbindung zueinander, aber die Tatwaffe ist dieselbe.
Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, wird sofort in die Ermittlungen hineingezogen. Sie kommt einem grausamen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in tödliche Gefahr. Denn der Täter, der eine vermeintliche Schuld rächen will, gibt nicht auf …

Meine Meinung: Ich wurde mit dieser Geschichte einfach nicht warm. Schon von Anfang an ahnte ich, dass mich das Buch nicht fesseln kann und hatte damit leider recht.

Das Buch wird aus verschiedenen Handlungssträngen erzählt und die Einzige die mich vom Hocker hauen konnte war der kursiv geschriebene Text. Dieser beinhaltete wenigstens ein wenig spannung. Generell kam mir diese nämlich viel zu kurz. Bis die Ermittler endlich eine Spur hatten dauerte es endlos lange Seiten und ich hatte das Gefühl es würde nie weiter gehen. Dadurch brauchte ich als Leser leider einen sehr langen Atem und musste mich zwingen weiter zu lesen. Auch das Ende überzeugte mich hier nicht.

Die Charaktere hatten meiner Meinung zu wenig tiefe und waren mir leider auch ziemlich unsympathisch. Dies machte das Lesen auch nicht gerade angenehm…

Die Autorin hat einen guten Schreibstil, ich kenne andere Bücher von ihr und diese waren immer spannend, aber bei diesem hier hat sie definitiv so einige Fehler gemacht. Nicht nur, dass die Ermittler nie irgendwelche Hinweise fanden, sondern mich störte auch die nicht vorhandene Atmosphäre in dem Buch.

Fazit: Ein sehr enttäuschendes Buch, das ich leider nicht weiter empfehlen kann….

Bewertung: ⭐,5/5

Eine bittere Wahrheit Rezension

Titel: Eine bittere Wahrheit
Autor: Nicci French
Verlag: C.Bertelsmann
Seitenanzahl: 510
Erscheinungsdatum: 01.11.2020

Inhalt: Erst seit Kurzem lebt Tabitha wieder im Ort ihrer Kindheit, einem idyllischen Dorf an der englischen Küste. Doch der Wunsch, dort Ruhe zu finden, verwandelt sich in einen Alptraum, als sie des Mordes an ihrem Nachbarn beschuldigt wird. Alle Indizien sprechen gegen sie. Und sie kann sich nicht erinnern, was an jenem 21. Dezember geschehen ist, als im Schuppen hinter ihrem Haus die schlimm zugerichtete Leiche gefunden wurde. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Ihre Anwältin rät ihr, sich schuldig zu bekennen. Doch Tabitha spürt, dass sie nicht die Mörderin ist. Und nur sie selbst kann das beweisen.

Meine Meinung: Anfangs tat ich mich ein wenig schwer richtig in die Geschichte hinein zu kommen, dies lag bestimmt an der Situation wo man sich gemeinsam mit der Protagonistin befindet. Denn sie befindet sich bereits im Gefängnis und es ist alles düster und dunkel. Da mir Tabitha allerdings von Seite zu Seite sympathischer wurde und ich mich doch schnell an die Umstände in dem Buch gewöhnte, gefiel mir die Geschichte bald doch gut.

Es war richtig spannend immer wieder neue Details herauszulesen und je weiter ich las, desto mehr konnte ich die Handlungen der Hauotperson nachvollziehen. Auch wenn sie ein schwierig zu begreifendef Charakter sein mag, man muss sie im Laufe der Zeilen einfach gern haben.

Manche Abläufe der Verhandlung waren mir persönlich ein bisschen zu lang ausgeführt, aber man brauchte die vielen Informationen dann doch noch. Deshalb war es gut dass es so ausführlich beschrieben wurde.

Fazit: Alles in allem ein gelungener Thriller, den ich. ich wieder aus der Hand legen konnte und deshalb sehr schnell beendet hatte.

Hagebuttenblut Rezension

Titel: Hagebuttenblut
Autor: Lina Bengstdotter
Genre: Thriller
Übersetzt ins deutsche von Sabine Thiele
Originaltitel: Francesca (in the Charlie Lager series)
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum im Penguin Verlag am 12. Juni 2020
Band 2 der Reihe

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Die hier wiedergegebene Meinung ist dennoch meine eigene und wird dadurch nicht beeinflusst.

Inhalt: Nie wieder wollte Charlie Lager in ihren Heimatort Gullspång zurückkehren. Doch die brillante Stockholmer Ermittlerin ist gezwungen, diesen Schwur zu brechen, als sie von einem ungelösten Fall Wind bekommt: Vor dreißig Jahren verschwand die sechzehnjährige Francesca aus Gullspång und wurde nie gefunden. Das große verfallene Herrenhaus ihrer Familie steht seitdem leer. Sobald das düstere Gebäude vor Charlie aufragt, spürt sie, dass ihr dieser Fall alles abverlangen wird – denn sie erinnert sich dunkel an diesen Ort. Und Charlie ahnt, dass sie alles zu verlieren hat: Wenn sie die Wahrheit um Francescas Verschwinden ans Licht zerrt, kann sie ihr eigenes Leben für immer zerstören.

Die Geschichte kam bei weitem nicht an den ersten Band Löwenzahnkind heran.

Warum geht Charlie Lager auch in diesem Band wieder in das so verhasste Heimatdorf zurück und warum ermittelt sie dort schon wieder in dem Fall eines verschwundenen Kindes? Das sind die ersten Fragen die ich mir stellte, denn genauso war es auch im ersten Band. Gibt es denn keinen anderen Grund als diesen zu ermitteln, oder ist die Autorin einfach einfallslos was das Thema betrifft?

Nachdem ich von Löwenzahnkind so begeistert war, war ich enttäuscht von dieser Geschichte. Ebenfalls enttäuscht war ich von der ach so tollen Ermittlerin, die hier nur noch Dank ihres Alkoholkonsums und ihren vielen Problemen auffiel. Sie war mir in Band eins noch viel sympathischer.

Die Sichtweise im Buch setzt sich genauso zusammen wie im 1. Band, außerdem sind noch Teile in der Ich-Perspektive von Francesca erfasst worden. diese erzählen die Geschehnisse von vor 30 Jahren und waren ganz interressant. Allerdings waren sie weit weg von jeglicher Spannung und ich glaube sie sollten eigentlich zum Aufbau dieser dienen.

Meiner Meinung nach war dieses Buch weit weg von einem guten Thriller, den man mit spannung lesen und genießen kann. Ich blieb an der Geschichte dran, da mir der Schreibstil der Autorin ganz gut gefallen hat und ich immer wieder erwartete noch irgendwas unerwartetes zu lesen, dies trat aber nicht ein.

Ich würde übrigens alles interessierten empfehlen den 1. Band vor diesem zu lesen, denn es sind da Hintergrundinformationen erhalten die man auch hier teilweise gebrauchen kann. ansonsten wirken manche Sachen noch diffuser als sie auch so schon sind.

Fazit: Enttäuschend, ohne recht Spannung aufbauen zu können hat es mich leider nicht überzeugen können und demnach werde ich den zu erwartenden dritten Teil eher nicht mehr lesen….

Bewertung:⭐⭐/5

Und mit mir die Dunkelheit Rezension


Titel: Und mit mir die Dunkelheit
Autor: Daniel Leitner
Seitenanzahl: 244
Erscheinungsdatum: 21.10.2020
Verlag: Independently published
Preis: (Taschenbuch): 09,99€

Worum geht es?
Sie wollen den Menschen die Heuchelei austreiben. Ihr Auftraggeber: der Teufel selbst. Die sechzehnjährige Winter wird von zwei Maskierten aus dem Schlaf gerissen und gewaltsam ins Wohnzimmer gezerrt. Dort muss sie feststellen, dass ihre Familie Opfer einer teuflischen Sekte wurde. Gefesselt und umringt von weiteren schwarzen Gestalten wird Winter klar, dass hinter diesem Überfall ein mörderischer Plan steckt. Ein blutroter Albtraum aus Lügen, dunklen Geheimnissen und einem gefährlichen Fehler, der allen Anwesenden den Tod bringen könnte. Wer überlebt diese Teufelsnacht? „Wir werden nicht länger zusehen und hoffen, dass sich die Welt verändert. Heute Nacht werden wir die Veränderung selbst herbeiführen.“



Vielen Dank an den Autor selbst für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst meine Meinung nicht.




Ein starker Auftakt zu einer neuen Reihe!



Der Schreibstil des Autoren ist angenehm und reist den Leser sofort mit sich mit, hinein in eine düstere Welt die aus Horror und Thriller besteht. Auch wenn dies anfangs noch nicht so ersichtlich ist, denn das Buch startet noch recht harmlos.

Der Leser lernt gleich zwei verschiedene Sachen kenne, einmal lernt er die Mitglieder einer Sekte kennen und vor allem den Anführer dieser der ein richtiger Psychopath ist, was mir sofort klar war. Er ist definitiv nicht ganz richtig im Kopf und beherrscht das manipulieren andere Menschen sehr gut.
Auf der anderen Seite gibt es da dann auch noch Winter und deren Familie, die ein normales Leben führen und einem geregelten Alltag nachgehen. Dadurch das die Geschichte einen erst mal langsam einführt, fand ich dies sehr angenehm da man beide Seiten kennen lernen konnte.

Meine Meinung: Eine durchweg gut ausgearbeitete Geschichte, mit einem gut gelungenen Leitfaden. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, aber auch gut ausgearbeitet was das Lesen immer recht angenehm macht.
Hin und wieder gab es einige Stellen die ich nicht so spannend fand, dies tat der Geschichte allerdings keinen abbruch und ich las sie dennoch sehr gerne. Leider hatte ich sie viel zu schnell beendet.
Eine der größten Stäken des Buches ist definitiv, dass es so viele verschiedene Wendungen gab mit denen ich auf keinen Fall gerechnet hätte.



Fazit: Wer einen spannenden Thriller mit ein wenig horror sucht, der ist hier genau richtig.

Meine Bewertung
4/5 ⭐

Wer auf dich wartet Rezension

Titel : Wer auf dich wartet
Autor:Gyda Lodge
Übersetzt ins Deutsche von Kristian Lutze
Seitenanzahl: 340
Verlag:Hoffmann und Campe
Band 2 der Reihe um Detective Chief Inspector Sheens
Erscheinungsdatum: 02.09.2020
Genre: Thriller

Vielen Dank an Netgalley.de und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Die hier wiedergegeben Meinung ist Meine eigene und wurde dadurch nicht beeinflusst.

Inhalt: Ein Mord vor laufender Kamera, der Mörder bleibt aber im dunklen….

Eine junge Kunsttudentin ahnt nichts böses als sie sich abends in die Badewanne legt, auch Aiden, der auf Zoe in Skype wartet ahnt nichts davon was passieren wird. Plötzlich kommt eine dunkle Gestalt in das Bild, Aiden hört nur den Kampf die Person kann er nicht erkennen. Er fragt sich was er tun soll, logisch wäre es die Polizei zu rufen aber er hat einige Gehemnisse zu verbergen. Was wenn Zoe seine Hilfe benötigt?…..

Meine Meinung: Die Handlung in dem Buch plätschert nur so langsam dahin und konnte mich leider nicht überzeugen. Wie die szenen am anfang beschreiben werden ist gut und man liest mit spannung weiter, allerdings bekommt der leser bald einen ordentlichen Dämpfer beim Lesen denn die Spannung löst sich bald in nichts auf. Seitenlang wird nur noch über Liebeskriesen erzählt. Auch gibt es viel über die On Öff Beziehung zwischen Aiden und Zoe zu lesen, was für mich persönlich jetzt nicht allzu relevant für einen Thriller ist. Ein bisschen Hintergrundwissen, okay aber zu viel brauche ich nicht.

Das Buch war ziemlich schwach und die Handlungen teilweise absehbar. Leider konnte es mich dadurch nicht wirklich überzeugen. Auch fragte ich mich teilweise, warum das Ermittlerteam es einfach nicht auf die Kette bekommt auf einen Punkt zu kommen bei ihrer Arbeit.

Gut wiederum fand ich, dass das Buch in zwei verschiedenen zwei Ebenen erzählt wird und sich auch der Schreibstil ein wenig an die beiden Ebenen anpasst. Aber leider habe ich mich dennoch ein wenig gequält beim Lesen, dank der fehlenden Spannung.

Fazit: An sich eine Geschichte die ganz okay ist, aber zu wenig Spannung aufbauen kann um mich zu fesseln.

Bewertung:⭐⭐/5

Funkenmord Rezension

Titel: Funkenmord
Autor: Klüpfel und Kobr
Genre: Thriller
Verlag: Ullstein
Seiten: 496
Der 11. Fall für Kluftinger

Inhalt: Kluftinger steht vor einem Rätsel: Wie um Himmels Willen funktioniert eine Waschmaschine? Wieso gibt es verschiedene Sorten Waschmittel? Und wie überlebt man eine Verkaufsparty für Küchenmaschinen bei Doktor Langhammer? Weil seine Frau Erika krank ist und zu Hause ausfällt, muss sich Kluftinger mit derartig ungewohnten Fragen herumschlagen. Die Aufgaben im Präsidium sind nicht weniger anspruchsvoll: Der Kommissar will nach über dreißig Jahren endlich den grausamen Mord an einer Lehrerin aufklären. Die junge Frau wurde am Funkensonntag an einem Kreuz verbrannt. Doch das Team des Kommissars zeigt wenig Interesse am Fall »Funkenmord«. Nur die neue Kollegin Lucy Beer steht dem Kommissar mit ihren unkonventionellen Methoden zur Seite. Der letzte Brief des Mordopfers bringt die beiden auf eine heiße Spur

Man muss den 11. Band der Reihe kennen um diesen hier zu verstehen. Da ich bisher alle verfolgte, war dies kein Problem für mich.

Meine Meinung: Das Buch hat mich etwas enttäuscht, meiner Meinung nach der schlechteste Kluftinger bisher der mir leider zu wenig Spannung beinhaltete. Außerdem waren ziemlich viele Klischees enthalten. Zum Beispiel muss Kluftinger zum ersten Mal in seinem Leben Wäsche waschen und verzweifelt daran, oder er landet auf einem Thermomix-Abend und kauft eines dieser Geräte, weil damit könnte dann sogar er kochen… Usw…. Usw…

Wer auch immer mehr nervt ist der Charakter rund um Mayer. Warum kann man den nicht einfach mal austauschen? Aber lassen wir das und gehen wieder zurück zum eigentlichen Thema, denn es gibt in einem Buch immer irgendeinen Charakter den man nicht leiden kann.

Ich fand der Witz wurde nicht weniger, aber dafür umso mehr der Spsnnungsbogen. Ich habe mich teilweise ein wenig gelangweilt beim Lesen, was ich sehr schade fand. Schade dass er mich nicht mehr so fesseln konnte, aber vielleicht werde ich ja doch noch dran bleiben und den 12. Fall auch noch lesen.

Fazit: Mir zu langweilig und zu wneig Krimi.

⭐⭐/5

Surreal Rezension

Vielen Dank an die Autorin selbst für die kostenlose Bereitstellung des Buches, die hier wiedergegebene Meinung ist meine Eigene und wird in keiner Form beeinflusst.


Titel: SurReal- An den Grenzen der Realität
Autor: Mandy Lensey
Herausgeber: TWENTYSIX
Erscheinungsdatum: 07.08.2020
Erscheinungsart: Print, E-Book
Seitenanzahl (Print): 306
Originalsprache: Deutsch


Inhalt (Klappentext): Sie arbeitet hart und ist gern für sich allein, dennoch lassen sie die zwei Männer nicht kalt. Als erfolgreiche Reporterin setzt Lea nur auf belegbare Fakten. Sie glaubt wie jeder andere auch, dass die Weltordnung natürlichen Regeln unterworfen ist. Als ein unheimliches Kind sie in ihren Träumen heimsucht, öffnen sich ungeahnte Abgründe und verwischen die Grenzen zum Unbekannten. Was sie als falsch und widerwärtig abtut, wird zum scheinbar einzig wahren Weg.
Nur Einer hält sie nicht für verrückt. Doch wer von den beiden Liebhabern wird ihr glauben und begleitet Lea auf ihrem Weg hinter das Geheimnis?
Wie weit wird sie gehen müssen, um die Fassade der Wirklichkeit zu durchbrechen – und was erwartet sie dahinter?


Aufteilung: Das Buch wird in 29 Kapitel, Plus einem Epilog erzählt. Hierbei wechseln die Kapitel die Perspektive. Erzählt wird die Geschichte aus jeweils vier verschiedenen Charakteren, was mir hier sehr gut gefiel denn die Geschichte bekam so genügend Tiefe.


Schreibstil: Der Schreibstil er Autorin gefiel mir sogleich sehr gut. Sie schreibt spannend und man kommt kaum aus der Geschichte heraus. Auch setzt sie manche unerwarteten Wendungen ein und beschreibt das Geschehene sehr gut. Man wird als Leser leicht durch das Buch gelenkt und auch die Kapitellänge wählte Lensey hervorragend. Auch merkt man ihr die Liebe zu Details an, denn sie arbeitet diese hervorragend aus, sodass man als Leser das Gefühl hat selbst mit dabei zu sein.


Meine Meinung: Das Buch ist fesselnd und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Immer wenn ich der Meinung war nun durchzublicken, setzte die Autorin eine andere Wendung ein und die Gedanken in meinem Kopf wurden wieder herumgewirbelt. So kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und hatte die Geschichte unglaublich schnell beendet.
Es gab den ein oder anderen grammatikalisch unkorrekte Satz oder ein kleiner Fehler bei einem Wort. Dies liegt aber, laut der Aussage der Autorin, daran dass es keine ausgebildete Lektorin durchlas. Aber ich fand die Fehler nicht weiter schlimm, in den meisten Fällen hatte ich die Fehler während des Lesens nicht mal bemerkt.
Das Buch ist vollgepackt mit Emotionen und genau das mochte ich auch so gern. Dadurch wird es nicht so schnell eintönig. Auch den Wechsel der Perspektiven fand ich hier toll, wobei ich dies sonst nicht so gern habe.
Ich habe regelrecht mitgefiebert und war traurig darüber, als ich es beendet hatte und aus der Hand legen musste.


Fazit: Wer gerne Mysterie-Thriller liest, der ist bei diesem Buch richtig, es entwickelt sich zu einem Pageturner je mehr man liest.



Bewertung: ⭐⭐⭐⭐/5

Das Netz der Spinne Rezension

Das Netz der Spinne Rezension

Titel: Das Netz der Spinne
Autor: Mike Omer
Originaltitel : Spider’s Web
Übersetzt ins Deutsche von Kerstin Fricke
Seitenanzahl : 366 Seiten
Verlag: Edition M

Inhalt: (Klappentext): Eine junge Frau wurde brutal ermordet und anschließend verscharrt. Detective Mitchell Lonnie vermutet den Täter im Umfeld der Toten. Aber als kurz darauf eine zweite Frau stirbt, entdeckt er eine bizarre Verbindung zwischen den Opfern. Beide erhielten vorab ein Foto der Waffe, mit der sie wenig später getötet wurden. Der grausame Schluss: Ein Serienkiller geht in Glenmore Park um.

Der Detective und sein Team setzen alles daran, den Todesboten, wie die Presse ihn zynisch tauft, zu überführen. Doch schnell wird der Fall für Mitchell verstörend persönlich. Denn seine Schwester erklärt sich bereit, den Lockvogel zu spielen – und erhält das Foto eines Samuraischwertes …

Schreibstil: Der Autor erweckt seine Figuren zum leben, indem er einen so genialen Schreibstil zutage legt. Seine Sätze sind leicht verständlich und nicht zu lang. Die wechselnden Perspektiven hat er gut gewählt, denn sie sind passend aufgeteilt und wechseln immer im richtigen Moment.

Meine Meinung: Das Buch beinhaltet eine spannende Geschichte, die seinen Leser sogleich fesselt. Die Handlung ist gut durchdacht und die Mischung zwischen kriminalhandlung und Privatleben ist gut gewählt. Dadurch kann der Leser die Charaktere noch besser kennen lernen und dies liebe ich so sehr an Geschichten. Denn dadurch bekommt man einen noch besseren Bezug zum Buch und seinen Charakteren. Die wechselnden Perspektiven machten das Lesen interressant und abwechslungsreich.

Meiner Meinung nach schwächelte das Buch in der Mitte ein kleines bisschen, dies tat dem Spass am lesen allerdings kaum einen Abbruch. Dennoch blieb ich gerne dran und las das Buch mit Freude.

Die Geschichte gefiel mir gut, sie ist lesenswert.

Bewertung: ⭐⭐⭐⭐/5

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