Dare to trust Rezension

Herausgeber : LYX
Sprache : Deutsch
Broschiert : 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 29.01.2021

Weil sich in jedem Herzen etwas Gutes verbirgt Als der New Yorker Geschäftsmann Hayden Millard nach Jahren seiner ehemaligen Mitschülerin Tori Lancaster gegenübersteht, gerät seine Welt augenblicklich ins Wanken. Schließlich war sie es, die ihm das Leben in der Highschool zur Hölle gemacht hat – auch wenn sie ihn anscheinend nicht wiedererkennt! Als Hayden herausfindet, dass Tori dringend einen Job braucht, bietet er ihr eine Stelle als Assistentin bei seinem Plattenlabel Ever Records an – um ihr endlich heimzuzahlen, was sie ihm einst angetan hat! Doch der in sich gekehrte CEO merkt schon bald, dass sein Herz ganz andere Pläne als Rache hat … „Diese wundervolle Geschichte zeigt, dass du jederzeit zu dem Menschen werden kannst, der du sein willst – egal, wer du in der Vergangenheit warst oder was du auch durchgemacht hast.“

Jeder hat eine zweite Chance verdient!

Die Autorin hat es geschafft ihrer Geschichte einen ganz eigenen Charme zu verleihen. Sie haucht den Charakteren Leben ein und schafft eine tolle Atmosphäre. Man kann sich als Leser deshalb unglaublich gut in die Geschichte hineinlesen.

In dem Buch geht es um Rache, Verzeihung, zweite Chance. Ein New Adult Buch wie ich es gerne lese. Ein wenig Drama, aber auch eine Liebesgeschichte die sich langsam aufbaut.

Durch die kleinen immer wieder auftauchenden Rückblenden zu Haydons Leben bekommt man hautnah ein Gefühl dafür wie er in der Schulzeit leiden musste. Man kann es sich kaum vorstellen, dass Tori eine der Personen war die ihm solche Qualen zugefügt haben soll. Wenn man sie nämlich jetzt kennen lernt, ist sie ein ganz anderer Mensch geworden. Sie hat sich sehr verändert, aber Haydon will sich einfach nur rächen. Ein Gefühl, dass man durchaus nachvollziehen kann wenn man bedenkt was er erleben musste. Dennoch hat es mich schockiert, wie man so sein kann.

Ich flog nur so durch die Seiten und war enttäuscht darüber, dass es so schnell zu Ende war. ich weder die Reihe Je jeden Fall zu Ende lesen.

⭐⭐⭐⭐

356 Tage Rezension

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares, dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.

Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet …

Nachdem ich dieses Buch besonders oft auf Instagram gesehen habe, bin ich neugierig geworden. Also habe ich entschieden es auch mal zu versuchen. Den Film dazu kenne ich nicht, da ich kein Netflix besitze. Allerdings war es leider nichts für mich. Meiner Meinung nach sollte es auch eine Triggerwarnung für das Buch geben. Denn es werden Gewalt, Drogenkonsum und sexuelle Nötigung beschrieben und das nicht zu knapp.

Die Charaktere der Geschichte haben mich so gar nicht überzeugen können und waren mir beide unsympathisch, was das lesen nochmal um einiges schwerer macht. Laura wirkt flach, hat keine wirklichen Prinzipien und lässt Massimo fast alles mit sich machen, ist also quasi willenlos. Nur manchmal beschwert sie sich ganz kurz und betrinkt sich dann einfach, was wegen ihres Herzfehlers vielleicht auch nicht gerade die beste Lösung ist… Auch Massimo konnte meine Sympathie nicht gewinnen, er war mir zu herrisch.

Es gab in dem Buch kaum echte Gefühle und war für mich so ziemlich unterste Kategorie. Wenn es nicht zur Sache geht wird eine unnötig langweilige Rehmenhandlung erzählt, die mich das Buch querlesen ließ. So hatte ich es innerhalb weniger Stunden beendet.

Der Schreibstil der Autorin ist auch nicht besonders. Er ist eintönig und ziemlich langweilig, was es schwer macht überhaupt etwas positives zu diesem Buch zu sagen.

Fazit: Eine eintönig Geschichte die man nicht lesen muss.

Bewertung: 0,5/5⭐

Der Tausch Rezension

Titel: Der Tausch. Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg
Autor: Julie Clark
Originaltitel: The Flight
Übersetzt ins Deutsche von: Gabriele Bukhard und Astrid Gravert
Deutsche Erstveröffentlichung: 11. Januar 2021
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 400
Genre: Thriller

Zwei Frauen die aus ihrem alten Leben flüchten wollen treffen sich zufällig und beschließen das Flugticket zu tauschen.

So nimmt Claire, die es satt hat sich von ihrem Ehemann so behandeln zu lassen, die Identität von Eva an und tritt anstelle ihres Fluges nach Puerto Rico den nach Kaliforniern an, ohne zu wissen was wirklich hinter Evas Flucht in ein neues Leben steckt. Sie erklärte ihr nur dass sie ihrem Mann Sterbehilfe leistete und deshalb nun von der Polizei fliehen muss. Aber selbst das kann Claire nicht schocken, denn alles andere ist besser als ihre Ehe. So landet sie wenige Stunden später erleichtert in Kalifornien, erfährt bei ihrer Ankunft allerdings dass das Flugzeug in dem sie sitzen sollte abgestürzt ist und es keine Überlebenden gibt. Bei einer Pressekonferenz die sie mitverflogt, glaubt sie allerdings die gestorbene Eva zu entdecken. Ebenfalls findet sie in Evas Haus keinen Hinweis auf einen verstorbenen Ehemann und sie fragt sich ob sie mit dem Identitätstausch nicht einen großen Fehler begangen hat.

Das Buch hat mich von Seite eins an fesseln können und ich fand den Schritt von Claire sehr mutig. Besonders gefallen hat mir an dem Buch, dass es aus beiden Perspektiven erzählt wurde. So kann man sich als Leser ein gutes Bild über beider Leben machen, wenn auch erst nach und nach aber genau dies machte es für mich so spannend. Hierbei sind beide Erzählstränge super ausgebaut und gut miteinander verwoben.

Beide Charaktere hatten es bisher in ihrem Leben nicht unbedingt leicht und ich fand es super dass die Autorin sich nur auf die Beiden konzentrierte. Dadurch brach mein Lesefluss nicht ab. Allerdings war es für mich kein Thriller, ich würde es vielmehr als Roman bezeichnen da es nicht so spannend ist wie es in der Genre sein sollte. Was nicht heißt, dass es mich nicht gefesselt hat – ganz im Gegenteil, ich kam von dem Buch kaum mehr los, da ich wissen wollte was denn nun genau vor sich ging in dem Leben von Eva und Claire. Evas Leben hat mich hierbei noch um einiges mehr interessiert, muss ich sagen. Weswegen werde ich hier aber nicht verraten, dies würde zu viel spoilern.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und sie schaffte es mich zu begeistern, auch wenn nicht unbedingt immer Action angesagt war. Es ist eine Geschichte die sich angenehm lesen lässt und mit dem Ende hätte ich auf jeden Fall nicht gerechnet.

Fazit: Nicht unbedingt ein Thriller, aber dennoch eine Geschichte die den Leser fesseln kann und erst wieder los lassen wird, wenn man die letzte Seite gelesen hatte.

Bewertung: 5/5

Rezension zu „Die Ankündigung“

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Die hier wiedergegebene Meinung ist meine eigene und wird nicht beeinflusst.

Titel: Die Ankündigung
Autorin: Nancy Mehl
Übersetzt ins Deutsche von: Heide Müller
Originaltitel: Mind Games
Seitenanzahl: 320
Herausgeber : SCM Hänssler
Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2020
Ein Kaely Quinn Krimi, 1, Band 1

Worum geht es? Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. Doch nun holt sie die Vergangenheit ein, als ein anonymes Gedicht nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Mord von sechs weiteren Menschen ankündigt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hunter versucht sie den Mörder zu entlarven. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt….

Das Buch hat mich wegen dem interessanten Klappentext angesprochen. Eine solche Geschichte habe ich bisher nämlich noch nicht gelesen. Mich hat besonders Kaelys Methode anfangs etwas stutzig gemacht, sie ist nämlich Verhaltensanalytikerin und erstellt die Profile des Täters dadurch, dass sie sich gedanklich mit ihnen an den Tisch setzt und mit ihnen gemeinsam zu Abend isst. So kann sie sich ein sehr gutes Bild von ihnen machen und teils wichtige Details herausginden. Fand ich interessant und als sie dann auch noch selbst bedroht wird, wurde es für mich nochmals spannender.

Der Prolog zeigt schon die Gedankengänge des Täters. Dadurch wird dem Leser schon da klar, dass er es nur auf Kaely abgesehen hat und er sie in Verbindung mit ihrem mordenden Vater stellt. Dies fand ich gut, so habe ich mir schon hier Gedanken gemacht wer denn der Täter sein könnte und was sein Motiv sein könnte. Der Verdacht der Ermittler, wer der Mann sein könnte fällt schnell und ich hatte Angst den Täter so auch viel zu schnell zu kennen. Dem wurde ich allerdings etwas besseren belehrt, denn die Autorin schaffte es dass ich skeptisch wurde. Sie streute jede Menge Verdächtigungen in alle möglichen Richtungen, sodass ich immer mehr Verdächtige auf meiner Liste stehen hatte. Das liebe ich an Thrillern immer. Bald schon war ich bei jeder auftauchenden Figur misstrauisch.

Weniger begeistert haben mich die Szenen wo alles zu viel in die Länge gezogen wurde und davon gab es leider so einige. Dies hätte die Autorin definitiv besser machen können und einfach die Länge des Buches etwas kürzen, dafür aber eine durchweg spannende Geschichte schaffen können. Vielleicht hätte auch der christliche Glaube ein wenig kürzer treten können, denn die christliche Neigung der Protagonistin würde schon ein wenig breit getreten. Dennoch fand ich das Buch ganz okay.

Fazit: Die Arbeit einer Verhaltensanalytikerin ist interessant und der Autorin gelang es den verdachtnaif Vielzahl an Personen zu richten, allerdings störten mich die Teile die in die Länge gezogen wurden etwas.

Bewertung:⭐⭐⭐,5/5

Hexenjäger Rezension

Vielen dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst meine Meinungen keinster Weise.

Inhalt: Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer – allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen …

Ein sehr interessanter Auftakt einer Reihe.

Der Schreibstil des Autoren ist angenehm und lässt sich daher flüssig lesen. als Leser ist dies angenehm, denn so hat man einen super lesefluss der nie abbricht.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen einen die, in der die aktuellen Morde spielen und zum anderen springt sie immer wieder in die Vergangenheit unserer Ermittlerin und dadurch lann man sie gleich viel besser kennen lernen. Obwohl mich die Sprünge der Zeit anfangs etwas verwirrt hatten hat es mir dennoch sehr gut gefallen, denn die anfängliche Verwirrung war bald Geschichte und ich konnte Von dem Buch nicht wieder los kommen. Dennoch muss ich hier leider sagen, dass die Zeitsprünge nicht unbedingt positiv waren was die Spannung anbelangte, denn so brach diese leider manches mal ein bisschen ab und dies frustrierte mich ein wenig. Aber dennoch blieb ich an dem Buch dran und habe dies nicht bereut.

Das Ende der Geschichte kam mir dann allerdings wieder ein bisschen zu aprubt und ich hätte es mir mehr ausgebaut gewünscht und es mir auch anders vorgestellt. Dennoch werde ich wohl auch den zweiten Band der Reihe verfolgen, denn es war interessant.

Bewertung: ⭐⭐⭐,5/5

Love is wild Rezension

Das Buch erschien im November 2020 im Piper Verlag.

Inhalt: Curtis hat seit dem Tod seiner Eltern Probleme seine Gefühle unter Kontrolle zu haben. Dabei weiß er eigentlich ganz genau was er möchte und zwar Amory. Amory ist seine Mitbewohnerin und sie hatten bereits eine lockere Sex-Affäre die dann allerdings zerbrach, nun ist sie mit einem ihrer Kollegen zusammen und Curtis kann dies nicht so richtig akzeptieren….

Das Buch ist der dritte Teil einer wunderbaren Reihe und auch ein gelungener Abschluss dieser.

Nachdem mich der zweite Band der Reihe nicht ganz so überzeugen konnte, hatte ich eigentlich keine allzu großen Hoffnungen mehr in diesen Band gesetzt. Allerdings wurde ich positiv überrascht.

Curtis und Amory harmonieren so gut zusammen, dass man das Buch einfach gernhaben muss. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Amory und Curtis erzählt, was ich sehr toll fand denn so bekam ich als Leser sogleich einen Bezug zu den Beiden. Ebenfalls schaffte es Kathinka die Band und auch deren Erfolg wieder gut in die Geschichte einzubinden. Es macht einfach Spaß zu lesen und deshalb finde ich es schade nun von all den tollen Charakteren Abschied nehmen zu müssen.

Für mich zeichnet genau so eine Geschichte das Genre New Adult aus. Es gibt ein ernstes Thema das nicht einfach unter den Tisch gekehrt wird, sondern thematisiert wird. Aber gab es auch emotionale Sätze und eine sich aufbauende Liebesgeschicht  die nicht einfach so passierte, sondern sich erst entwickeln muss.

Fazit: Ein sehr gut geschriebenes Buch, das den Abschied aus New Orlands nur noch schwerer machte.

Bewertung: 4/5

Die Schweigenden Rezension

Das Buch erschien am 26.10.2020 im Penguin Verlag. Es kostet als Taschenbuch 16€.

Inhalt: München, 2019. Im Garten der Familie Remy verdorren langsam die Rosenbüsche, die zur Geburt der drei Töchter gepflanzt wurden. Imke, Angelika und Anne sind längst erwachsen und gehen ihrer Wege – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater beigesetzt wird. Denn auf dem Sterbebett nimmt er Imke ein Versprechen ab, das schnell eine zerstörerische Kraft entfaltet – und das sie alles hinterfragen lässt, was sie über ihre Mutter zu wissen glaubt.

1956. Im Nachkriegsdeutschland wächst eine neue Generation heran. Die lebenslustige Karin spart für ihre erste Jeans, träumt von Elvis Presley und davon, später Ärztin zu werden. Sie ahnt nicht, dass die Schatten der Vergangenheit lang und mächtig sind – und welch verheerenden Folgen eine spontane Entscheidung haben wird. Nicht nur für sie.

Es ist ein sehr aufwühlendes Buch, das einen sehr berührt und nicht mehr los lässt. Dies liegt bestimmt auch an dem lebendigen Schreibstil der Autorin, denn sie beschreibt alles sehr gut. Dadurch bekommt man als Leser sogleich einen guten Bezug zu dem Buch.

Ellen schreibt in diesem Buch aus zwei verschiedenen Zeitebenen, diese sind allerdings sehr gut auseinander zu halten und störten mich dadurch nicht. Es war spannend, denn so lernte man Karin gut kennen sodass man wusste warum sie eben so wurde wie sie nun ist.

Die Geschichte entlockte mir viele Emotionen und ich war teilweise einfach nur schockiert. Aber genau dies fand ich dann wieder so gut denn das mache das Buch für mich zu etwas besonderem.

Fazit: Eine emotionale, schockierende Geschichte die bewegt.

4,5/5⭐

Sweet little lies Rezension

Sweet little lies erschien unter dem Originaltitel Lies.

Vielen Dank an netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Die hier wieder gegebene Meinung ist allerdings meine eigene und wird nicht beeinflusst.

Inhalt: Betty Dawsey hat die Nase voll. Zwar liebt sie ihren Verlobten Thom, doch hält er sie stets ein wenig auf Abstand und lässt sie nie wirklich Teil seines Lebens werden. Daher hat sie sich entschlossen, ihn zu verlassen – und das mit einem Knall. Buchstäblich! Denn eine Explosion zerstört urplötzlich die gemeinsame Wohnung. Betty kommt mit knapper Not davon und findet dabei heraus, dass Thom, der nerdige Versicherungsvertreter, in Wahrheit Thom, der Geheimagent ist. Betty fällt aus allen Wolken – aber sie hat keine Zeit, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen. Denn jemand spielt ein falsches Spiel! Betty und Thom müssen nun nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihr Leben retten .

Das Cover verrät nichts über das Buch, es wirkt harmlos und normal. Ich finde es aber sehr schön gewählt. Es ist sehr stimmig und hat mich animiert das Buch zu lesen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und dadurch schafft man es das Buch schnell zu lesen. Auch nimmt die Geschichte sehr schnell Fahrt auf.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive geschrieben, dies mag ich sehr gern. Bei dieser Geschichte hätte ich aber sehr gern manches Mal die Gedanken von Thomas gern gelesen. Zu gern hätte ich gewusst was er gedacht und gefühlt hat. Dies wäre dann bestimmt interessant gewesen.

Schon bei den ersten Seiten merkt man dass es hoch her geht. Dennoch hätte ich mir ein paar Seiten mehr von der Geschichte gewünscht. Einfach haben mir tiefgründige Gespräche gefehlt, dadurch hätte ich auch mehr Gefühle bekommen die ich manches Mal hätte brauchen können.

Die Geschichte ist nicht besonders tiefgründig oder gefühlvoll, aber dies störte mich nicht denn es gefiel mir dennoch. Nur gegen Ende hin wurde leicht übertrieben.

Fazit: Ein gutes Buch, mit etwas zu wenig Gefühlen. Dennoch eine ganz gut geschriebene Geschichte.

Bewertung:⭐⭐⭐/5

Breakaway Rezension

Der Debutroman der Jungautorin Anabelle.

Titel: Breakaway

Autor: Annabelle Steil

Genre: New Adult

Reihe: Away, Band 1

Erscheinungsdatum : 27. November 2020

VIELEN DANK AN NETGALLEY FÜR DIE BEREITSTELLUNG EINES REZENSIONSEXEMPLAR, DIES BEEINFLUSST MEINE MEINUNG NICHT.

Inhalt: Für Lia bricht eine Welt zusammen, als ihr eine einzige Nacht zum Verhängnis wird. Nicht nur folgen ihr seitdem die Blicke und das Getuschel ihrer Kommilitonen überall auf dem Campus – selbst ihre Freundinnen wenden sich von ihr ab. Als sie es nicht länger erträgt, packt Lia kurzerhand ihre wichtigsten Sachen und setzt sich in einen Bus nach Berlin. Sie hofft, in dem anonymen Trubel der Hauptstadt einen klaren Kopf zu bekommen und wieder zu sich selbst zu finden. Doch dann trifft sie auf Noah, der ihre Welt von einem Moment auf den anderen ein weiteres Mal auf den Kopf stellt …

Die Autorin zeigte in ihrem ersten Buch gleich ihr können. Man merkt dass sie was von Schreiben versteht, es befinden sich weder Rechtschreibfehler noch grammatikalisch unkorrekte Zeilen in dem Buch. Dennoch brachte sie manche brisanten Themen in dem Buch (die ich hier nicht angreifen werde, da ich zu viel verraten wurde) nicht so rüber wie ich als Leser es mir gewünscht hätte.

Dennoch die Geschichte war ganz okay, allerdings tat ich mich alles andere als leicht mich in die Geschichte einzulesen. Vor allem fehlten mir die Gefühle in der Geschichte, ich merkte zum Beispiel nicht wie der Funken zwischen Lia und Noah übersprang denn das passierte einfach urplötzlich so. Fand ich schade, denn dadurch wurde ich auch nicht so wirklich warm mit der Geschichte. Das setting in Deutschland fand ich wiederrum super.

Ich habe von dem Buch mehr eine Liebesgeschichte erwartet, aber dies bekam ich leider nicht. Dadurch kann ich dem Buch leider auch keine allzugute Bewertung abgeben. Ich glaube ich werde so auch nicht die weiteren Teile der Reihe verfolgen.

Bewertung: ⭐⭐⭐/5

Sterbewohl Rezension

Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Die Meinung ist meine Eigene.

Inhalt: Deutschland ist nur noch eine Scheindemokratie und alte Menschen sollen „aussortiert“ werden. Darum gibt es sogenannte Sterbeseminare. Die Leute werden mit einem Brief geködert in dem versprochen wird, dass die Reise gratis ist und vor allem unverbindlich. Man könne jederzeit abreißen wenn man sich doch fürs Leben entscheidet….
So bekommt auch Nadja einen solchen Brief, dabei fühlt sie sich mit gerade einmal 65 noch viel zu jung dafür. Sie erfährt, dass auch ihre Freunde Max, Anna und Fred so einen Brief erhalten haben. Allesamt sind sie misstrauisch, treffen allerdings dennoch den Entschluss zu fahren um sich selbst ein Bild zu machen. Dort werden sie schließlich verwöhnt und fragen sich ob die Skepsis zu voreilig war…

Das Cover gefiel mir sehr gut und es zog mich sogleich magisch an. Erst nach dem Lesen wird dem Leser bewusst, wie sehr es zu dem Buch passt.

Olivia Monti schreibt hier erschreckendes, auch wenn ich das Buch eher in eine andere Genre sortiert hätte. Dennoch passte die düstere Stimmung super zu der Geschichte und wer weiß, vielleicht wird es irgendwann auch wirklich so weit kommen und uns geschieht dann das selbe wie den Menschen in diesem Buch? Die Vorstellung ist allerdings sehr erschreckend und so hoffe ich, dass es bei einer Geschichte bleiben wird.

Anfangs hatte ich Angst nicht richtig in die Geschichte hinein zu kommen, denn die Protagonisten sind hier natürlich schon um einiges älter als ich selbst es bin. Aber dem war nicht so, denn die vier Freunde sind alles andere als die alten, gebrechlichen Menschen wie ich dachte. Nein, sie sind alle noch fähig ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Ich fand sie taff und mutig.

Neben Spannung bietet das Buch aber auch einiges an Humor und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Vor allem las ich noch nie ein Buch mit so einem Thema, umso mehr freute ich mich auf die Geschichte und wurde nicht enttäuscht da es immer spannender würde, die Situation sich immer weiter zuspitzte.

Fazit: Spannung ist da, Humor auch. Ein super Buch, allerdings nicht unbedingt ein Krimi meiner Meinung nach.

Bewertung: ⭐⭐⭐,5/5

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